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Jugendfeuerwehr Haverbeck erinnert sich gern an das Zeltlager in Zeckerin

Ortsbrandmeister kündigt letztes Amtsjahr an

Haverbeck. Die Freiwillige Feuerwehr Haverbeck zeigt sich gut aufgestellt, um den Brandschutz in ihrem Ort sicherzustellen. 30 Mitglieder zählt hier die Einsatzabteilung, neun Mädchen und Jungen sind in der Jugendwehr aktiv, sorgen immer wieder für Nachwuchs bei den Aktiven. Zu neun Einsätzen wurde die Ortswehr im vergangenen Jahr gerufen. Ortsbrandmeister Dirk Nölscher teilte seiner Wehr mit, dass er aus privaten und beruflichen Gründen im nächsten Jahr für eine weitere Amtszeit nicht zur Verfügung stehe.

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Die 30 Aktiven leisteten im abgelaufenen Jahr 1839 Dienststunden bei Einsätzen und der Ausbildung, berichtete Ortsbrandmeister Nölscher. Beim Einsatzgeschehen waren dies ein Kellerbrand und eine Brandnachschau im Ort, ein Brand im Nachbarort Halvestorf und eine Brandwache beim Wohnhausbrand in Klein Berkel. Auch zu einer Tierrettung rückte der Ortsbrandmeister aus und viermal kam es zu einem Fehlalarm. „Ausbildungsdienste liefen wieder zusammen mit den Ortswehren Halvestorf und Klein Berkel“, berichtete Dirk Nölscher. Hinzu kamen weitere 1388 Stunden sonstige Dienste. Darunter war das Osterfeuer, ein Dorffest, das erstmals von den „Löscholdies“ ausgerichtet wurde, Teilnahme an Wettbewerben, aber auch das 80-jährige Bestehen der Ortswehr, das mit einen zweitägigen Fest rund ums Dorfgemeinschaftshaus gefeiert wurden.

Zur Feuerwehr Haverbeck gehören noch 14 passive und 20 Mitglieder in der Altersabteilung sowie 77 Freunde und Förderer, sodass die Wehr 147 Mitglieder zählt. Ortsbrandmeister Nölscher begrüßte als Neuzugang bei den Aktiven Sandra Koczorowski. „Die Haverbecker Bürgerin hat sich entschlossen, quasi als Quereinsteigerin als Aktive mitzumachen, ohne dass sie zuvor in der Jugendwehr aktiv war. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit“, betonte Dirk Nölscher. Eike Bollwitte, der aus der Jugendwehr in die Einsatzabteilung gewechselt ist, wurde von ihm zum Feuerwehrmann befördert. Dem stellvertretenden Ortsbrandmeister Dominik Albert ernannte der stellvertretende Stadtbrandmeister Friedrich-Wilhelm Thies zum Ersten Hauptlöschmeister.

Der Brandabschnittsleiter Jürgen Selle konnte Thomas Mahlau das niedersächsische Ehrenzeichen für 25 Jahre aktiven Dienst sowie Wilfried Fischer und Rainer Sander für 40 Jahre aktiven Dienst überreichen. Weiterhin verlieh er das Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen für langjährige Mitgliedschaft an Dennis Pook und Jens Schlotthauber, für 25 Jahre an Gerhard Breitter, Klaus Mollenhauer und Helmut Niemeier jun. für 40 Jahre sowie an Werner Benditte, Heinrich Hundertmark und Friedrich Wissel für 60 Jahre. Ortsbrandmeister Nölscher zeichnete noch Frank Nowak und Lutz Schlotthauber für 25 Jahre als Förderer der Wehr aus. Zu den Gratulanten gehörten auch die stellvertretende Ausschussvorsitzende Waltraud Mehring und Ortsbürgermeister Thorsten Sander, die wie die anderen Ehrengäste der Ortswehr für ihren steten Einsatz für die Allgemeinheit danken und ihr eine gute Arbeit bescheinigten.

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  • Die Geehrten und Beförderten, eingerahmt vom Brandabschnittsleiter Jürgen Selle (li.), dem Ortsbrandmeister Dirk Nölscher (2. v. r.) und dem stellvertretenden Stadtbrandmeister Friedrich-Wilhelm Thies (r.) sowie Sandra Koczorowski als neue Aktive (Mitte li.) und Waltraud Mehring vom Stadtrat (Mitte re.). tis

Ortsbrandmeister Nölscher berichtet noch, dass die 1. Gruppe zukünftig von Matthias Nauenburg geführt wird und der bisherige Gruppenführer Bernd Klose Stellvertreter wird. Als stellvertretender Gerätewart wird Lukas Kridde tätig sein. Christoph Meyer wird die Jugendwehr als Betreuer unterstützen. Schließlich teilte Dirk Nölscher noch mit, dass er aufgrund der aktuellen persönlichen und beruflichen Umstände aus heutiger Sicht im Jahr 2016 nicht mehr für eine Wiederwahl als Ortsbrandmeister zur Verfügung stehen könne. „Ich möchte euch das frühzeitig bekanntgeben, damit in Ruhe ein Nachfolger gefunden werden kann“, betonte der Feuerwehrchef.

Auch wenn es nur neun Jugendliche sind, die in der Jugendfeuerwehr Haverbeck mitwirken, ihre Freude am Feuerwehrdienst und Spaß an den Veranstaltungen haben sie trotzdem. „Aber wir würden uns über jeden neuen Jugendlichen freuen, der Interesse an der Jugendfeuerwehr hat und bei uns mitmachen will“, erklärt Jens-Achim Röpke, Jugendwart der Feuerwehr Havestorf, der in einer Kooperation die Nachwuchsmannschaft in Haverbeck mitbetreut. Die acht Jungen und ein Mädchen können auf 597,5 Stunden in der feuerwehrtechnischen Ausbildung und 400,75 Stunden allgemeine Jugendarbeit verweisen. „Das macht zusammen 998,25 Stunden oder 111 Stunden pro Mitglied. Außerdem fanden an acht Tagen Fahrten und Lager statt“, berichtet der Jugendfeuerwehrwart. Mit dabei als gemeinsame Gruppe mit der Jugendfeuerwehr Halvestorf war man etwa beim Tischtennisturnier in der Sporthalle Halvestorf, bei den Stadt- und Kreiswettbewerben oder beim Kreissternmarsch in Hessisch Oldendorf. „Doch nicht nur das. Wir haben auch den Ortsrat beim Umwelttag unterstützt und in Haverbeck Müll eingesammelt“, ergänzt Jens-Achim Röpke. In den Sommerferien ging es nach Zeckerin (Brandenburg) zur dortigen Partnerfeuerwehr, um zusammen mit der dortigen Jugendwehr ein Zeltlager durchzuführen. „Dabei hatten alle so viel Spaß und die Zeckeriner wurden für dieses Jahr zum Stadtzeltlager in Hameln eingeladen“, berichtet Haverbecks Ortsbrandmeister Dirk Nölscher. Und als die Ortswehr ihren 80. Geburtstag gefeiert hat, war die Jugendwehr natürlich auch dabei. „Das 25-jährige Bestehen der Jugendwehr wird in diesem Jahr nachgefeiert“, merkt Jens-Achim Röpke an. Eike Bollwitte wurde zum neuen Jugendsprecher gewählt. Pascal Lukas Patrick und Niclas Galluschke errangen mit 23 von 33 möglichen Diensten den 1. Platz sowie Rosbin Benditte mit 22 Diensten den 2. Platz. „Die Jugendwehr für Kids ab zehn Jahren trifft sich donnerstags um 17.30 Uhr zum Dienst am Feuerwehrhaus, am 5. Februar geht’s los. Wer mal reinschnuppern möchte, ist herzlich willkommen“, betont Jens-Achim Röpke. Für die Kleineren ab sechs Jahren gibt es die Möglichkeit, bei der Kinderfeuerwehr Halvestorf mitzumachen. Die „Löschzwerge“ mit Kindern aus Halvestorf, Haverbeck und Herkendorf treffen sich am Samstag, 31. Januar und dann alle 14 Tage samstags zwischen 10 und 11.30 Uhr am Feuerwehrhaus Halvestorf. tis



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