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Orgelwochen Weserbergland: Von Bach bis zur Jungfrau von Orléans

FLEGESSEN. Orgelbegeisterte kommen wieder voll auf ihre Kosten, wenn die „Orgelwochen Weserbergland“ ihre dritte Auflage erleben. Das kleine, aber feine Orgelfestival stellt wertvolle Orgeln in eindrucksvollen Kirchen vor. Mit dabei: die St. Petri-Kirche in Flegessen.

Ludger Lohmann spielt zum Auftakt der Orgelwochen in der St.-Petri-Kirche Flegessen. Foto: palmerprojekt

Autor:

gabriele müller

Nach dem großen Erfolg vor zwei Jahren wird diesmal wieder ein Stummfilm mit Live-Orgelimprovisation im Programm stehen: „Die Passion der Jungfrau von Orléans“ (1928) gilt als einer der bedeutendsten Filme der Filmgeschichte; der Würzburger Domorganist Stefan Schmidt begleitet ihn in der Hamelner Marktkirche – an der größten Orgel des Kirchenkreises.

Außerdem gibt es wieder ein Orgelkonzert für Familien, bei dem auch Hamelner Kinder mitwirken. Und schließlich kommen zwei renommierte Orgelprofessoren von der Musikhochschule Stuttgart – der Kaderschmiede des deutschen Orgelnachwuchses – ins Weserbergland, um „klassische“ Orgelkonzerte an den Orgel-Kleinoden in Flegessen und Welsede zu geben.


Sonntag, 26. August, 17 Uhr,St.-Petri-Kirche Flegessen: Ludger Lohmann aus Stuttgart spielt Vater Bach und seine musikalischen Nachfahren, Orgelwerke von Bach, Mendelssohn, Brahms und Rheinberger.

Ludger Lohmann, geboren 1954 in Herne/Westfalen, studierte Schul- und Kirchenmusik, Musikwissenschaft, Philosophie und Geographie in Köln. Der Preisträger mehrerer internationaler Orgelwettbewerbe und promovierte Musikwissenschaftler wurde 1983 als Professor an die Musikhochschule Stuttgart berufen. Er konzertiert weltweit, ist gefragtes Jurymitglied vieler internationaler Orgelwettbewerbe und gibt regelmäßig Meisterkurse in zahlreichen Ländern.

Kirchen- und Orgelführung um 16.40 Uhr; Konzertdauer bis etwa 18 Uhr; anschließend Organistengespräch.


Sonntag, 9. September, 19.30 Uhr, Marktkirche Hameln: „Die Passion der Jungfrau von Orléans“, Stummfilm mit Live-Orgelimprovisation von Stefan Schmidt aus Würzburg.

Der Historienfilm (Frankreich 1928; Regie: Carl Theodor Dreyer) gilt als einer der einflussreichsten Filme aller Zeiten und als bedeutendes Kunstwerk der frühen Filmgeschichte. Kirchen- und Orgelführung um 19.10 Uhr; Konzertdauer bis etwa 21.10 Uhr; anschließend Organistengespräch.


Sonnabend, 15. September, 16 Uhr, Kreuzkirche Hameln, Papengösenanger 15: Die fürchterlichen Fünf, Orgelkonzert von Michael Benedict Bender für Menschen ab 5 Jahren, mit Stefan Vanselow, Christine Gleiss (Sprecherin) und Hamelner Kindern. Stefan Vanselow ist seit April 2015 als Kreiskantor im Kirchenkreis Hameln-Pyrmont und Kirchenmusiker an der Marktkirche St. Nicolai Hameln tätig. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Bildungshaus am Klüt und der Klütschule Hameln statt. Konzertdauer bis etwa 17 Uhr.


Sonntag, 16. September, 17 Uhr, Kapelle des Rittergutes Welsede bei Emmerthal. Jörg Halubek aus Stuttgart spielt: Das Mondscheinmanuskript des jugendlichen Bach. Werke von Pachelbel, Buxtehude, Frescobaldi, Froberger und Johann Sebastian Bach.

Jörg Halubek, geboren 1977 in Beckum, gewann 2004 den Bach-Wettbewerb in Leipzig und ist seither als Organist auf vielen wichtigen Festivals und mit namhaften Orchestern aufgetreten. Seit 2016 ist er Professor für Orgel und Historische Tasteninstrumente an der Musikhochschule Stuttgart.

Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei, Spenden werden erbeten.



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