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Organskandal gefährdet Spendebereitschaft

Ferdinand Rohlfing (63) weiß nur zu gut, was es bedeutet, auf eine Spenderniere zu warten. Mit 41 Jahren versagte bei ihm aus unklaren Gründen dieses für die Entgiftung des Körpers so unentbehrliche Organ. Dreimal pro Woche musste der Bad Nenndorfer zur Dialyse nach Bad Münder fahren, um sich dort in einer fast fünfstündigen Prozedur das Blut reinigen zu lassen. Vor etwa 20 Jahren betrug die Wartezeit auf eine Niere drei Jahre. Als Ferdinand Rohlfing ein Jahrzehnt später erneut eine Niere brauchte, musste er bereits sieben Jahre warten. „Dass es Organspendeausweise gibt, ist eine tolle Sache“, meint er. „Der springende Punkt dabei: Die Krankenhäuser müssen auch bereit sein, die Gelegenheit zu einer Organentnahme zu nutzen.“

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Cornelia Kurth Reporterin zur Autorenseite


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