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Acht GBN-Teilnehmer auf Landesebene / Rodenbergerin schafft "Delf"-Diplom

Ohne Taschenrechner auf den Mathe-Olymp

Bad Nenndorf (oke). Den Schülern des Gymnasiums Bad Nenndorf stand der Stolz ins Gesicht geschrieben, als sie ihre Preise für das gute Abschneiden bei der "Mathe-Olympiade", beziehungsweise ihre "DELF"-Diplome für besonders gute Französischkenntnisse in der Hand hielten. Ebenso stolz ist Direktorin Irmtraud Graza-Lüthen, die vor allem den Mut der Schüler lobt, sich den hohen Leistungsanforderungen der beiden Prüfungen zu stellen.

Direktorin Irmtraud Gratza-Lüthen und Mathematiklehrer Markus Ho

Gleich mehrere Aufgaben, viele davon ein bis drei Jahreüber dem normalen Wissensstand, mussten die Schüler aus den Klassen fünf bis 13 bestehen, um in die nächste Runde den Mathematik-Wettbewerb gelangen, bei der seit 46 Jahren die hellsten Köpfe unter den jungen Mathematikern ermittelt werden. Taschenrechner oder Formelsammlung sind als Hilfen nicht erlaubt, und auch wenn in der ersten Runde noch die Diskussion mit den Eltern und den anderen Mitstreitern erlaubt ist, so endet diese Freizügigkeit in der Schulrunde, wo bereits Klausuren geschrieben werden. Diejenigen, die auch diese Hürde überstehen, ziehen dann in die Landesrunde ein. Dabei übernimmt die mathematische Fakultät in Göttingen die Korrektur der Arbeiten und ermittelt die jeweils besten zehn bis 20 eines Jahrgangs. Der Beste darf sich dann auf Bundesebene mit den Besten seines Alters messen. Dass sich acht Schüler für die Landesrunde qualifizierten, zeige, so der betreuende Lehrer Markus Hoffmann, dass diese Schüler "in einer anderen Liga spielen". Gesponsert wurde der Wettbewerb von der Sparkasse Schaumburg. Marketingleiter Werner Nickel und Geschäftstellen-Vize Heiko Trieschmann übergaben im Forum den Gewinnern eine Tasse und ein Geodreieck als Belohnung. Doch auch die sprachlich versierten Schüler haben geglänzt. Das international standardisierte "Delf"-Diplom (Diplôme d'Etudes en Langue Française) gilt weltweit als anerkannter Maßstab für Sprachkompetenz im Französischen. "Wer die Stufe B2 erreicht, ist schon sehr nahe am Muttersprachler", so Betreuerin Rosemarie Offik. Dass es diesmal nur die Rodenbergerin Stefanie Kölling, schaffte, diese Stufe und die damit verbundenen vier schriftlichen und mündlichen Aufgaben unter Aufsicht eines gebürtigen Franzosen zu bestehen sei insofern nicht verwunderlich, da die Aufgaben sehr fordernd seien, ergänzte Gratza-Lüthen. Insgesamt hatten sich 32 Schüler um ein Diplom bemüht, von denen acht die Dritte von sechs möglichen Fertigkeitsstufen, B1, erreichten.

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