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Für heute geplante Partie gegen den SV Ramlingen/Ehlershausen abgesagt

Ohne Sieben: Diese Absage kommt dem VfL Bückeburg sehr gelegen

Niedersachsenliga (ku/ni). Für das Tabellenschlusslicht aus Bückeburg hat es am vergangenen Wochenende die Höchststrafe gesetzt: Der VfL verlor in der Fußball-Niedersachsenliga deutlich mit 0:5 beim SV Arminia Hannover. Dabei kassierte das überfordert wirkende Team vier Treffer in Überzahl. Nicht nur die Niederlage an sich, sondern vor allem das "Wie" sorgte für miese Laune bei Trainer Timo Nottebrock, der "von einem Rückfall in die schlechtesten Zeiten" seiner Mannschaft sprach.

Zu allemÜberfluss geht das Team zurzeit personell am Stock. Bei etwas anderen Vorzeichen hätte das für den heutigen Freitag um 19.30 Uhr angesetzte Heimspiel gegen den SV Ramlingen/Ehlershausen noch ein bisschen prickeln können, schließlich spielt das Schlusslicht gegen den Tabellenvorletzten. Eine Partie, die für den VfL unter normalen Umständen so etwas wie der Kampf um den allerletzten Strohhalm wäre. Wenn nicht die Elf von Trainer Kurt Becker seit zwei Spieltagen gewaltig im Aufwind wäre und für mächtig Gesprächsstoff sorgen konnte. Doch die starken Regengüsse der vergangenen Tage machten beiden Teams einen Strich durch die Rechnung. Die Partie wurde bereits gestern Nachmittag abgesagt. Beide Seiten werden dies verschmerzen können. Nun bleibt den verletzten Spielern auf Seiten der Bückeburger immerhin etwas länger Zeit, um wieder fit zu werden. Die Ramlinger beendeten kürzlich eine lange Durststrecke: Der letzte Erfolg datierte vom 3. Oktober des vergangenen Jahres, und der Gegner hieß VfL Bückeburg. Die Ramlinger gewannen 3:0 - es war der bislang höchste Heimsieg der Saison. Danach ging gar nichts mehr. Das Team von Kurt Becker wurde bei sechs Niederlagen und vier Unentschieden durchgereicht. Doch ausgerechnet im Derby gegen den Heeßeler SV platzte jüngst der Knoten: Die Ramlinger gewannen 2:0 und traten zuletzt mit breiter Brust gegen den Spitzenreiter VfL Oldenburg an. Prompt legten Daniel Trochymiuk, Patrik Hiber, Mourad Bounouna und Co. einen 3:1-Erfolg nach. Da kommt es dem VfL Bückeburg eventuell ganz gelegen, den wiedererstarkten SV nicht gerade in einer solchen Aufwindphase als Gegner serviert zu bekommen. Schließlich ist die Bückeburger Verletztenliste momentan eminent lang: Niko Werner und Cord-Hendrik Möller sind angeschlagen. Dazu kommen die Ausfälle von Jean-Paul Thom (Milzriss), Torben Deppe (Schulterprellung), Simon Waterbär (Leistenzerrung), Dennis Peter (Oberschenkelzerrung) und Pascal Könemann (Knieprobleme). Solche Rückschläge kann der VfL schon allein wegen seines arg limitierten Kaders nicht auffangen. "Wir haben zurzeit Mühe, überhaupt eine schlagkräftige erste Elf auf den Platz zu kriegen", sagt Torjäger Alexander Bremer. Trainer Nottebrock hofft nun auf eine möglichst schnelle Genesung seiner maladen Kicker und danach am Ostermontag im Heimspiel gegen Germania Leer auf eine Trotzreaktion seiner Schützlinge: Sie sollen sich, ihm und den treuen Bückeburger Fans besseren Fußball bieten als zuletzt beim Debakel in Hannover.




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