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Zu viele Förderanträge: Land wird Denkmal-Projekt nicht unterstützen

Ohne Kopfhörer zum Willem

Porta Westfalica (mt). Besucher des Kaiser-Wilhelm-Denkmals werden sich weiterhin auf optische Eindrücke beschränken müssen.

Eine Denkmal-Führung mit Hilfe von Kopfhörern bleibt vorerst Wunschdenken. Das Land hat der Stadt für ihr Projekt "Entwicklung einer Audioführung zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal und Umgebung" eine Förderabsage erteilt. Mittel aus der regionalen Kulturförderung 2008 stehen dafür nicht bereit, berichtet Erster Beigeordneter Kai Abruszat. Demnach stünden lediglich 470 000 Euro an Landesmitteln zur Verfügung; gleichzeitig habe es aber insgesamt 69 Projekte mit einem Antragsvolumen von 1,4 Millionen gegeben. Wörtlich teilt das Land mit: "Diese Ablehnung hat nichts mit der Qualität Ihres Projektes zu tun." Wie berichtet, hatte der Verein zur Förderung des Kaiser-Wilhelm-Denkmals anlässlich des 111-jährigen Bestehens des Monuments (erbaut im Jahr 1896) über den Förderantrag informiert. Unter anderem hätten Kopfhörer die Möglichkeit geboten, die Informationen über Denkmal, Porta Westfalica und Region kindgerecht aufzubereiten, wie dies viele Museen längst erfolgreich praktizieren. Der Denkmal-Förderverein wollte bei dem Projekt eine Zusammenarbeit mit der heimischen Gastronomie anstreben. "Als Vertreter des Antragstellers bin ich sehr enttäuscht, dass wir nicht in die Landesförderung gekommen sind", sagt Abruszat. "Ob und inwiefern wir dieses Projekt dennoch umsetzen können, kann ich derzeit noch nicht sagen. Es wird in diesem Fall sehr schwer sein, sämtliche Kosten ohne Förderung eigenverantwortlich aufzubringen."




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