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Asphaltdecke führt über Privatgrundstück

Obernstraße wird „verschoben“

Nienstädt (svb). Die Obernstraße an der Einmündung zur Hüttenstraße wird voraussichtlich im kommenden Jahr „verschoben“, weil die Straße vor Jahrzehnten zu dicht an das Grundstück Hüttenstraße 32 herangebaut wurde. Die Asphaltdecke der Obernstraße reicht bis etwa einen Meter an das Haus von Günter Mengeling heran, sodass die Grundstücksgrenze mitten auf der Fahrbahn verläuft.

Um Sicherheit vor vorbei fahrenden Autos und einen Stellplatz für seinen Anhänger zu haben, möchte Mengeling einen Zaun errichten. Der Bau-, Planungs-, Verkehrs- und Umweltausschuss der Gemeinde Nienstädt machte sich kürzlich vor Ort ein Bild von der Lage. Die Mitglieder zeigten Verständnis für den Wunsch Mengelings, der einen Streifen seines Grundstücks von 30 Zentimeter Breite hergeben würde.

Die Verwaltung soll zunächst die Kosten für die „Verschiebung“ der Straße ermitteln, die mindestens 3,5 Meter breit bleiben müsse, erklärte Kurt Schmidt (SPD). Falls die Straße nach dem Umbau zu schmal für Gegenverkehr sein sollte, bestehe die Möglichkeit, aus der Obernstraße eine Einbahnstraße zu machen, waren sich mehrere Politiker einig.

Der Vorsitzende Dirk Röbke (SPD) dankte Mengeling, dass er überhaupt so lange mit dieser Situation gelebt habe. Ein wenig müsse er sich aber noch gedulden, weil die Kosten für die Baumaßnahmen erst in den Haushalt 2013 mit aufgenommen werden könnten, so Röbke.




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