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Hausverwalter: Erster Vorfall seit 30 Jahren / Gitter soll von oben nicht mehr zuöffnen sein

Notausstieg soll nach Unfall gesichert werden

Rinteln (wm). Das Gitter, durch das ein zehnjähriger Junge am Samstagabend vor dem Haus Bahnhofstraße 33 drei Meter tief in die Tiefgarage gestürzt ist (wir berichteten) soll jetzt so gesichert werden, dass man es von oben nicht mehr öffnen kann. Das erklärte gestern auf Anfrage Hausverwalter Christian Gottschlich aus Möllenbeck.

Hausmeister Lutz Thiemer schilderte die Details: Es werde ein Bügel sein, der sich auf die Eisentritte des Notausstiegs stützt. Das erlaube, dass in einem Brandfall nach wie vor der Ausstieg problemlos genutzt werden kann, aber es sei dann nicht mehr möglich, das Gitter oben am Rande des Bürgersteigs vor der Spielothek auszuhebeln. Gottschlich erläuterte, seines Wissens sei es in den gut 30 Jahren, in denen es diese Tiefgarage gibt, der erste Vorfall dieser Art - und hoffentlich auch der letzte. Eine Zeit lang habe es Ärger mit betrunkenen jugendlichen Gästen der Diskothek gegeben, die in der Garage randaliert haben, aber inzwischen hätten die Türsteher die Situation gut im Griff. Die Tiefgarage wird normalerweise von Anwohnern, Besuchern der niedergelassenenÄrzte und am Wochenende von "Happy Night"- Gästen benutzt. Zu Gottschlichs Leidwesen leider auch zunehmend von Freibadbesuchern, die ihren Wagen nicht in der Sonne stehen lassen wollen, wenn unter der Weserbrücke, also im Schatten, alle Parkplätze belegt sind.




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