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625 000 Euro für Ausbau von Krönerstraße, Schraderstraße, Stettiner Straße und Ostpreußenweg

"Nordstadt-Paket" geht in die nächste Runde

Rinteln (crs). Das "Nordstadt-Paket" im Straßenbau wird fortgesetzt: Nachdem Marienstraße und Kerschensteinerweg in neuem Glanz erstrahlen, sollen in diesem Jahr Krönerstraße, Schraderstraße, Stettiner Straße und Ostpreußenweg folgen. Das hat Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz beim Neujahrsempfang der Stadt angekündigt. Insgesamt investiert Rinteln rund 625 000 Euro in diese vier Nordstadt-Straßen.

Das hat die Stadtverwaltung in einem Entwurf erarbeitet,über den der Stadtrat in seiner nächsten Sitzung am Donnerstag, 1. Februar, entscheiden wird. Im Haushaltsplan vorläufig veranschlagt sind 115 000 Euro für die Krönerstraße, die südlich der Breiten Straße komplett neu angelegt werden soll - Fahrbahnbelag, Gehweg und Gosse. "Das ist dringender als der nördliche Teil", macht Buchholz deutlich, dass in der Nordstadt Prioritäten abgearbeitet werden. 155 000 Euro stehen im Haushaltsplan für den nördlichen Abschnitt der Schraderstraße, 130 000 Euro fließen in den Ausbau der Stettiner Straße, und 225 000 Euro sind für den Ostpreußenweg westlich der Bahnhofsallee veranschlagt. Dieser zweite Teil des Nordstadt-Pakets beruht auf einer Prioritätenliste, die der Bauausschuss bei einer Bereisung der Straßen vor anderthalb Jahren erarbeitet hat. Im Investitionsprogramm für die Jahre 2008 bis 2010 stehen außerdem bereits grobe Summen für den Ausbau der Alten Todenmanner Straße und der Virchowstraße - "das ist aber noch Zukunftsmusik", betont Buchholz. Hier will sich die Stadt zunächst um Landesmittel bemühen: Schließlich sind beide Straßen keine reinen Anlieger-Straßen, sondern auch vom überörtlichen Verkehr geprägt. Um Zuschüsse zu bekommen, will die Verwaltung ihren Prioritätenkatalog mit der Landesstraßenbaubehörde abstimmen. Absolute Priorität haben die Nordstadt-Straßen laut Buchholz in jedem Fall. "Die sind nach dem Krieg hier sehr schnell gebaut worden, damals für einen ganz anderen Bedarf", verweist er auf die enorm gestiegene Belastung.




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