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Nordstadt: Stadt und SMS zu Vorwürfen

Stadthagen (ssr). Die Stadt und der Stadtmarketingverein SMS haben sich gestern gegen die Vorwürfe von Geschäftsleuten aus der Niedernstraße verwahrt, um die nördliche Altstadt werde sich nicht genug gekümmert (wir berichteten). Freilich sei noch eine Menge zu tun, um das Quartier weiter zu beleben, hieß es auf Anfrage.

Als "unberechtigt" erachtet SMS-Vorsitzender Nikolaus von Schöning den Vorhalt der Geschäftsinhaber, der Marketingverein streiche stets die Standorte Markt und Obernstraße hervor, nicht aber die nördliche Altstadt. Dem sei nicht so, sagte von Schöning. Der SMS habe die ganze Stadt im Blick. Er sei über die Vorwürfe "verwundert". Besonders auf Bitten des SMS habe der neue städtische Wirtschaftsförderer die nördliche Altstadt als einen seiner ersten zentralen Arbeitsschwerpunkte erhalten. Von Schöning schloss sich der die Analyse des Cima-Gutachtens an, "dass in der Nordtadt dringender Handlungsbedarf besteht". An diesem Handeln wolle sich derSMS beteiligen. Bürgermeister Bernd Hellmann begegnete dem Vorwurf, die Stadt engagiere sich nicht genug, mit dem Satz: "Die Stadt hat dort schon eine Menge getan, etwa bei der Ver kehrsführung", gab aber im selben Atemzug zu: "Das reicht aber noch nicht." Für den 15. April, 19.30 Uhr, seien alle Anwohner zu einem Treffen in den Ratssaal eingeladen. Die Stadt wolle sich dem Areal verstärkt zuwenden. "Es ist gut zu sehen, dass dort Einzelhändler sind, die bereit sind, anzupacken", würdigte er den öffentlichen Vorstoß der Geschäftsinhaber.



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