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TuS Riehe muss noch warten / Verein rechnet mit 10 000 Euro Kosten

Noch immer kein grünes Licht für Ausbau des Trainingsplatzes

Suthfeld (tes). In den langjährigen Plan des TuS Riehe für den Bau eines Übungsplatzes ist wieder Bewegung gekommen. Der Jugend-, Sport- und Sozialausschuss der Gemeinde Sutheld setzt auf zügige Genehmigungen auf Samtgemeinde- und Kreisebene. "Wir wollen klar wissen, dass es losgeht", wollte der Ausschussvorsitzende FritzFrevert dem Warten endlich ein Ende bereiten.

Auf Gemeindeseite sind alle Voraussetzungen erfüllt: Die Einwände der Bürger wurden bearbeitet, das Lärmgutachten steht (wir berichteten). Im Februar entscheidet der Samtgemeindeausschuss noch über die Genehmigung des Flächennutzungsplans. Das Areal soll nicht mehr als Ackerfläche, sondern als Sportgelände ausgewiesen werden. "Danach muss der Landkreis verbindlich sagen, ob er einen Bebauungsplan fordert", erklärte Bürgermeister Horst Schlüter den Ablauf. Wenn die oben genannten Bedingungen vorliegen, könne auf einen weiteren B-Plan verzichtet werden, sei jedoch auf Kreisebene signalisiert worden. Sobald es grünes Licht gibt, soll die Fläche in Eigenleistung abgerubbelt, mit der Egge bearbeitet und neu eingesäht werden. "Der Verein rechnet mit 10 000 Euro Kosten", erklärte Reinhard Humbracht, Vorsitzender des TuS Riehe. Die Gemeinde übernimmt die Materialkosten: 15 000 Euro sind im Haushalt dafür vorgesehen. Laut Schlüter könnte es sein, "dass wir einen Ausgleich für die Ackerfläche schaffen müssen". Der Ausschuss berücksichtigte einen "5000-Euro-Puffer" für entsprechende Maßnahmen. Sofort anfangen kann der TuS mit der Installation eines neuen Ballfangnetzes an der Sportanlage. Da gab esÄrger. "Die Bälle fliegen auf das Privatgrundstück." Laut Schlüter ist die bisherige Lösung "kein Zustand". Der "betroffene" Anwohner habe sich bisher mit einem Maschendrahtzaun geholfen. Dieses Provisorium soll jetzt durch ein Ballfangnetz ersetztwerden. Die Gemeinde gibt 1000 Euro für Material, der Verein übernimmt den Aufbau. Der Bürgermeister geht davon aus, dass das Baugebiet "Hausstätte" im nächsten Jahr abgeschlossen wird. Danach will die Gemeinde bis Frühjahr 2009 einen Spielplatz errichten. 15 000 Euro befinden sich dafür im Investitionsplan. In 2007 stehen für Beschaffung von Spielgeräten und Bau von Spielplätzen 2000 Euro im Haushalt. Hier gebe es angesichts der zunehmenden Vandalismusschäden "immer was zu tun", berichtete Schlüter. Schon im letzten Jahr sei damit begonnen worden, die Spielplätze einzuzäunen. Diese Jahr ist Helsinghausen dran.



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