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"Lauenauer Runde" vergrößert Eisfläche auf 900 Quadratmeter / Flecken bürgt für Trägerverein mit 220 000 Euro

Noch größer: "Jetzt ist es erst richtig eine Eissporthalle!"

Lauenau (nah). Die Lauenauer Eishallensaison wird besser und größer als je zuvor. Bereits jetzt haben die Arbeiten begonnen, damit im vierten Jahr das Schliddervergnügen noch mehr Freunde lockt. Statt bisher 600 Quadratmeter Fläche stehen künftig 900 zur Verfügung. Auch die Saison wird verlängert. Nur die Eintrittspreise bleiben gleich - unverändert wie im Vorjahr. 220 000 Euro lässt sich der eigens gebildete Eishallenverein der "Lauenauer Runde" das große Projekt kosten. Bürge ist der Flecken Lauenau.

Das Fundament für die auf 900 Quadratmeter vergrößerte Fläche in

"Jetzt ist es erst richtig eine Eissporthalle", freut sich Vorsitzender Heyno Garbe, der den Gemeinderat zur Bürgschaft für die enorme Summe gewinnen konnte. Keinen Zweifel lässt Garbe daran, dass sich die Maßnahme für den Flecken auszahlen wird: "So viel Eis gibt es nur noch in Hannover." Die Entscheidung ist den Verantwortlichen deshalb leichter gefallen, weil sich die größere Fläche mit dem bisherigen Energieaufwand betreiben lässt. Außer einem geänderten Kühlsystem ist auch der Untergrund neu: Unter dem Eis befinden sich künftig Splittschüttung, Lattengerüst und Hartschaum-Isolierplatten. So ließ sich das fast zwölf Zentimeter messende Gefälle des Hallenbodens ausgleichen. Zudem ist ein stabiles Geländer rund um das Eis vorgesehen. Der Vorsitzende begründet die weitere Perfektionierung der Sportstätte mit den Beobachtungen der vergangenen Jahre. Besonders an Wochenenden sei "es doch sehr eng gewesen". Zudem habe das unverändert von der "Runde" propagierte Eisstockschießen für Einschränkungen gesorgt. Nun aber werde die ehemalige Fabrikhalle komplett ausgenutzt. Die Entscheidung war auch deshalb möglich, weil das Gebäude für andere Zwecke nicht mehr benötigt wird. Denn nur 100 Meter weiter entsteht aus dem ehemaligen Casala-Sägewerk eine Fest- und Veranstaltungshalle, die auch großen Ereignissen Platz bieten kann. Ihre Fertigstellung soll bis Oktober erfolgt sein. Die Eissporthalle bleibt danach ausschließlich dem Wintersport vorbehalten. Die nächste Saison soll am 9. November beginnen und bis zum 17. Februar dauern. Kufenenthusiasten dürfen auf noch längere Schlittschuhfreuden nicht hoffen: "Das bekommen wir mit den klimatischen Verhältnissen nicht hin", erklärt Wilfried Werner von der Messenkämper Fachfirma für Kältetechnik, Anderten. Und auch die Hoffnung auf mögliche Eishockey-Begegnungen dämpft Werner: "Dafür ist die Halle immer noch zu klein." Willi Döpker, der im Sommer bereits die Boule-Meisterschaften organisiert, wittert dagegen schon längst eine andere Chance: Wie das Boulespiel im Sommer könnte es doch ein Eisstock-Turnier im Winter geben. Darüber will Döpker mit seinen Freunden nun ganz konkret nachdenken: "Platz genug haben wir ja."



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