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Geburtstag wird in Bückeburg gefeiert / Guido Westerwelle kommt

Niedersachsens FDP wird 60

Bückeburg (rc). Niedersachsens FDP wird 60 und feiert groß: nicht in der Landeshauptstadt Hannover, sondern in Bückeburg. "60 Jahre liberale Partei in Niedersachsen - Freiheit zur Verantwortung" ist das Motto der Feier, die am Mittwoch, 20. Juni, um 19 Uhr im großen Rathaussaal stattfinden wird.

Hauptredner ist der FDP-Partei- und Fraktionsvorsitzende Guido Westerwelle, die Festrede wird Alexander Niemetz halten, freier Publizist und Medienberater. Grußworte werden der stellvertretende niedersächsische Ministerpräsident und Wirtschaftsminister Walter Hirche, der Fraktionsvorsitzende Dr. Philipp Rösler und der Vorsitzende des Vorstandes der Rudolf-von-Bennigsen-Stiftung, Peter-Jürgen Rau, halten. Bückeburgs Bürgermeister Reiner Brombach wird die Gäste in der historischen Residenz willkommen heißen. Vor 60 Jahren, am 28. Mai 1947, beim ersten gemeinsamen ordentlichen Landesparteitag des Landesverbandes Niedersachsen, wurde die Vereinigung der drei vormals gegründeten Landesverbände Braunschweig, Hannover und Oldenburg unter Einbeziehung Schaumburg-Lippes vollzogen. Gleichzeitig entstanden sechs niedersächsische Bezirksverbände. Zum ersten Vorsitzenden wurde mit großer Mehrheit der Seifenfabrikant Franz Henkel gewählt. Mit ihm stand ein Politiker an der Spitze des neuen liberalen Landesverbandes, der die Partei schon frühzeitig durch liberale, ordnungs- und wirtschaftspolitische Themen positionierte. Bückeburg gehörte zu den aktivsten Kreisverbänden im neu gegründeten Bezirksverband Hannover. Dies unterstreicht auch die liberale Tradition in Bückeburg. Bereits 1904 wurde mit der Wahl von Wilhelm Külz zum Bürgermeister ein Markstein des liberalen Wirkens gesetzt. Er wurde Oberbürgermeister, Landtagsabgeordneter und Landtagspräsident. Külz modernisierte die Verwaltung und verfasste eine neue Städteordnung, die ihn weit über das Fürstentum Schaumburg-Lippe hinaus bekannt machte. Genau vor 100 Jahren entsprach er dem Repräsentationsbedürfnis der Bückeburger Bürger mit dem Bau eines neuen Rathauses. Dieses wurde unter anderem durch die finanzielle Unterstützung des damaligen Fürsten Georg finanziert.

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Dr. Philipp Rösler



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