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Neuhäuser (WGS): Kritik aus zweiter Reihe

"Nicht austreten wie aus einem Fitnessclub"

Rinteln (wm). Der WGS-Fraktionsvorsitzende Gert Armin Neuhäuser (bis zum Juni 2005 selber SPD-Mitglied) hat gestern mit Unverständnis auf die Kritik der Rintelner SPD an der Person Landrat Schöttelndreiers reagiert.

"Dass hier Rintelner Sozialdemokraten suggerieren, der Landrat habeÄußerungen angetrunken gemacht, grenzt an Rufmord", so Neuhäuser, der es bezeichnend findet, dass nur Sozialdemokraten "aus der zweiten Reihe der Rintelner SPD" Schöttelndreier angreifen: Die SPD-Stadtverbandsvorsitzende und Ratsfrau Astrid Teigeler-Tegtmeier "mit ihrem undurchsichtigen Kurs zum Krankenhauserhalt und SPD-Fraktionsvorsitzender Klaus Wißmann, der bewusst im Kreistag für eine IGS in Obernkirchen und damit gegen eine IGS in Rinteln gestimmt hat, schicken andere vor - und die vergreifen sich im Ton und schaden damit Rintelner Interessen", kommentiert Neuhäuser. Für eine "hohle Drohung" hält Neuhäuser, dass Dieter Horn "Rinteln mit seiner Wirtschaftskraft" woanders willkommen sieht. "Nach Hameln-Pyrmont oder gleich besser nach NRW in den Landkreis Minden-Lübbecke?", fragt Neuhäuser. Aus einem Landkreis könne man nicht einfach austreten "wie aus einem Fitnessclub". Mit derartigen Drohungen würden die Genossen berechtigten Rintelner Interessen an einer eigenen IGS oder am Krankenhauserhalt "ein Bärendienst erwiesen", bedauert Neuhäuser in seiner Stellungnahme.




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