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Nammer verwenden Energiesparsystem für ihre Weihnachtsbeleuchtung

Nicht auf dem Schlauch stehen, sondern drauf setzen - und sparen

Nammen (krö). Die Weihnachtsbeleuchtung im Nammer Ortskern kann eingeschaltet werden: Rechtzeitig vor dem nahen Advent sind in Eigenleistung die vorbereitenden Arbeiten so gut wie abgeschlossen; auch die Abnahme ist bereits erfolgt.

Als Mario Hancke in der Abrechnungsversammlung des vergangenen Weihnachtsmarktes die Idee vorstellte, die Dorfmitte 2008 erstmals mit einer energiesparenden Weihnachtsbeleuchtung zu beleben, gab es vonseiten derörtlichen Vereine fast ausnahmslos Zustimmung. In zahlreichen Jahresversammlungen wurde beschlossen, die Umsetzung des Vorhabens mit maximal 100 Euro aus der jeweiligen Vereinskasse zu unterstützen. Paten der Ausführung wurden das Bürgerschützen-Bataillon und die Freiwillige Feuerwehr, die auch den zukünftigen jährlichen Auf- und Abbau übernehmen. Anfängliche Zweifel, die Ausführungs- und Betriebskosten könnten den gesteckten Rahmen sprengen, räumte das Arbeitsteam bald aus. Mario Hancke, Geschäftsführer von "Idee pro Porta", sicherte mit 1200 Euro, die er bei den heimischen Kreditinstituten und Nammer Geschäftsleuten locker machte, und dem "Idee-Zuschuss" den finanziellen Rahmen ab. Letztlich offen bleiben nur noch rund 200 Euro, die aber auf die unterstützenden Vereine umgelegt werden. Die veranschlagten 100 Euro Herstellungskosten einschließlich der Installation für jeden der zunächst 15 Sterne wurden deutlich unterschritten. Mit Herbert Bauer, dem Kommandeur der Nammer Bürgerschützen, fand man in den Dorfgemeinschaftsreihen einen hervorragenden Fachmann für die Ausführung der Arbeiten. Nachdem die Genehmigung der Stadt für die Eigeninstallation vorlag, fertigte er in seiner Heimwerkstatt aus rostfreiem Material die Weihnachtssterne mit den Lichtschläuchen und die entsprechenden Halterungen für die Laternenpfähle. Mit der Unterstützung des langjährigen Nammer Löschgruppenführers Heinz Kohlmeier erledigte Herbert Bauer in diesen Tagen die Installationsarbeiten an den Masten in der Ortsdurchfahrt vom Drostenbrink bis zur Grundschule, an der östlichen Untkenstraße bis zum Meierhof und am Nammer Platz. Die Weihnachtssterne selbst werden zu Advent eingehängt und dannbis über Neujahr brennen. Fachmännische Arbeit attestierte Gerd Edler, Abteilungsleiter Straßen beim Wirtschaftsbetrieb, Bauer und seinen Mitstreitern bei der technischen Abnahme seitens der Stadt. Mario Hanckes Lob: ",Idee pro Porta'", das sich als Partner der Portaner Ortsgemeinschaften sieht, ist erfreut über die hervorragende Arbeit, die hier vor Ort geleistet wurde." Der "Idee"-Geschäftsführer hat übrigens noch eine weitere Idee: "Die installierten Halterungen an den Laternenmasten lassen sich zukünftig im Sommer bestens für das Aufhängen von Blumenampeln nutzen." Mit 0,6 Kilowattstunden Aufnahme pro Tag für die gesamten Lichtschläuche der Weihnachtsbeleuchtung belaufen sich die Stromkosten bei etwa 40 Brenntagen auf rund 50 Euro pro Saison. Das Ziel, Nammen mit einem energiesparenden System über die Advents- und Weihnachtszeit freundlicher zu gestalten, scheint dank der lobenswerten gemeinschaftlichen Initiative der Dorfgemeinschaft ein voller Erfolg zu werden.




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