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Kulturverein holt das renommierte "Bärmann Trio" nach Bückeburg

Nicht alltäglich: Hommage an Kammermusik für die Klarinette

Bückeburg. Ein Trio, das Kammermusik "nicht alltäglicher Art" spielt, wird am Sonntag, 28. Januar, um 17 Uhr im Saal des Niedersächsischen Staatsarchivs zu hören sein. Dort gastiert auf Einladung des Kulturvereins das "Bärmann Trio", bestehend aus den Musikern Sven de Kuip (Klarinette), Ulrich Büsing (Bassetthorn) und John-Noel Atard (Klavier).

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Das Ensemble wurde 1993 gegründet und hat sich nach Meinung der Fachpresse zu einem der profiliertesten Klarinettentrios entwickelt. "Virtuos, spritzig und bravourös" - so urteilte die F.A.Z. über sein Spiel und bescheinigte ihn "intensives Ausdrucksvermögen". Der Name des Trios geht auf die Klarinettenvirtuosen Heinrich Bärmann und seinen Sohn Carl zurück, die im 19. Jahrhundert ausgedehnte Konzertreisen durch fast ganz Europa unternahmen. Dabei trafen sie mit Felix Mendelssohn Bartholdy zusammen, der ihnen zwei Konzertstücke für Klarinette, Bassethorn und Klavier widmete. Eines davon (das Konzertstück Nr. 2 d-Moll op.144) wird im Konzert am 28. Januar erklingen. Weiterhin stehen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart (zwei Arein aus der Oper "Titus"), Ludwig van Beethoven (zwölf Variationen über ein Thema aus Mozarts Oper "Figaro"), Michael Glinkha ("Trio Pathétique") sowie ein eigenes für das Bärmann Trio komponiertes Werk von Johannes Kreidler (geb. 1980) auf dem Programm. Das letztgenannte Werk bezieht sich auf ein Fragment Mozarts, das er für Klarinette, Bassetthorn und Streichtrio schrieb. Gerade in diesem Monat, in dem das Mozartjahr noch nachklingt und das Gedenkjahr für Michael Glinkha (150. Todesjahr) beginnt, hat das Programm des Bärmann Trios einen besonderen Reiz. Karten erhalten Sie beim Kulturverein unter (0 57 22) 36 10.

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