Hohnhorst trauert und fordert endlich eine Lösung / Die Kinder können es nicht fassen / Gemeinde will kleinem Mädchen helfen

Neun Tote in 25 Jahren: "Bahnübergang eine Zeitbombe"

Hohnhorst (tes). Ein Dorf ist sprachlos vor Trauer. "Wie kann es sein, dass eine ganze Familie von einem Moment auf den anderen ausgelöscht wird?", fragt sich die stellvertretende Bürgermeisterin Bärbel Koch schon seit dem Unglücksabend. Vor Ort hatte sie sich um die Feuerwehrleute gekümmert. Pastor Gero Cochlovius und ein Kollege habe die Angehörigen und Rettungskräfte betreut. Tags darauf beantwortete Koch immer noch tapfer die Fragen aller Medien und ließ nicht nur in Fernsehinterviews keinen Zweifel: "Die Bahn ist schuld. Seit Jahren kämpft der Hohnhorster Rat für Halbschranken, aber immer wieder gibt es Verzögerungen." Bis zu den neusten Plänen (wir berichteten) gab es berechtigte Hoffnung auf eine baldige Lösung. Aber jetzt: "Ich hätte lieber die Einweihung der Bahnschranke gesehen anstatt eine tote Familie. Wir sind alle sehr erschüttert."

Bürgermeister Otto Lattwesen und die stellvertretende Bürgermeis


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