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33. Heimattreffen in der Patenstadt Hameln mit rund 100 Teilnehmern

Neumarkter aus ganz Deutschland in Hameln

HAMELN. „Neumarkt im Blick“ – unter diesem Motto fand das mittlerweile 33. Heimattreffen in der Patenstadt Hameln statt.

59.225-02

Autor

Sabine Brakhan Reporterin

„Neumarkt im Blick haben bedeutet, sein Augenmerk auf Neumarkt zu richten, Neumarkt zu beobachten, Stadt und Kreis Beachtung schenken, ein waches Auge darauf werfen. Neumarkt im Blick haben ist also etwas Aktives, Teilhabendes“, machte der Vorsitzende des Neumarkter Vereins Hameln, Dr. Bernhard Jungnitz, unter anderem in seinem Grußwort vor rund 100 ehemaligen Neumarktern und ihren Nachkommen sowie der hochkarätig besetzten polnischen Delegation aus der Stadt und dem Landkreis Neumarkt deutlich. Die Gäste waren aus ganz Deutschland und sogar Luxemburg angereist, um ehemalige Nachbarn und Freunde wiederzusehen und Erinnerungen auszutauschen. Neben dem Bürgermeister der Stadt Sroda Slaska (Neumarkt), Adam Ruciñski, und seinem Stellvertreter sowie dem Landrat des Kreises Neumarkt (Powiat Sredzki), Sebastian Burdzy, samt Vertreter und einer Delegation konnte Dr. Jungnitz auch Hamelns Bürgermeister Thomas Meyer-Hermann zur offiziellen Eröffnung des Heimattreffens begrüßen. Alle zwei Jahre treffen sich die Mitglieder des Neumarkter Vereins in ihrer Patenstadt Hameln. Auf die Veränderungen im Landkreis und in der Stadt Neumarkt lenkte die polnische Delegation das Augenmerk der Gäste. Waren es vor 70 Jahren die Deutschen, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat verlassen mussten, so sind es mittlerweile wieder deutsche Firmen wie BASF und Lufthansa, die sich im Industriegebiet von Neumarkt ansiedeln, Arbeitsplätze schaffen und Wohlstand in die Region bringen, machte Landrat Sebastian Burdzy deutlich. Der Stadt Neumarkt ihr historisches Aussehen wiedergeben, das ist das Bestreben von Bürgermeister Adam Ruciñski, wie in seinem Grußwort deutlich wurde. Hamelns Bürgermeister zeigte sich beeindruckt von den zahlreichen Besuchern des Heimattreffens, die sich nicht gescheut haben, aus dem gesamten Bundesgebiet und sogar aus Luxemburg nach Hameln zu kommen, um in der Patenstadt ihrer Wurzeln im heute polnischen Sroda Slaska zu gedenken und ihren Ursprung nicht zu verdrängen. Ein Teil seiner Familie stammt aus Hinterpommern, berichtet Thomas Meyer-Hermann weiter. Leider habe er es als junger Mensch versäumt, Fragen zu stellten. „Mittlerweile ist keiner mehr da, den ich fragen könnte“, bedauert das Stadtoberhaupt von Hameln. Er appellierte an die „junge Generation“ innerhalb des Vereins, als Botschafter für ein gerechtes Europa das Erbe der Erfahrungsgeneration zu bewahren und weiterzugeben. Er betonte, dass die Entscheidung der Stadt Hameln, die Patenschaft über Stadt und Kreis Neumarkt zu übernehmen, richtig war.




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