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Außergewöhnliches Kunst-Licht-Projekt am Maschsee / 22 Künstler arbeiteten an der Umsetzung

Neulich(t) am See taucht’ ich in viele Farben…

Hannover (cl/jlg). Gerade eben war der Maschsee in Hannover noch Paradies für Eis(kunst)läufer, jetzt funkelt das Bassin in vielen Farben. So was sieht man nicht alle Tage. „Neulicht am See“ heißt das Kunstprojekt, bei dem allein die Titel der unterschiedlichen Werke Interesse wecken. Kunstkontextualisierende Kanufahrt heißt es da. Oder auch: gartenarchitektonisch platzierte Wohnzimmerlampen. Sehen Sie selbst.

Hannover (cl/jlg). Gerade eben war der Maschsee in Hannover noch Paradies für Eis(kunst)läufer, jetzt funkelt das Bassin in vielen Farben. So was sieht man nicht alle Tage. „Neulicht am See“ heißt das Kunstprojekt, bei dem allein die Titel der unterschiedlichen Werke Interesse wecken. Kunstkontextualisierende Kanufahrt heißt es da. Oder auch: gartenarchitektonisch platzierte Wohnzimmerlampen. Sehen Sie selbst.

Die Ausstellung wird

gezeigt bis zum 15. März

Das Ausstellungsprojekt Neulicht am See zeigt bis zum Sonntag, 15. März internationale Kunst rund um und quer über den hannoverschen Maschsee als nachtaktive Besonderheit. 22 Künstler aus Deutschland, England und der Schweiz präsentieren temporäre Lichtinstallationen, die bei Einbruch der Dunkelheit zur Geltung kommen.

Neulicht am See ist eine spannende Inszenierung für alle, die den Maschsee einmal in einer ganz anderen Atmosphäre erleben wollen. Alle 200 bis 300 Meter erwartet die nächtlichen Spaziergänger ein neues Kunstwerk. So spannt die Marburger Kreativgruppe „Häkelkreis“ ein engmaschiges Netz um Parkbank und Mülleimer. Mithilfe von Schwarzlicht wird die Textilkunst zum Leuchten gebracht. Videokünstler Björn Melhus präsentiert seine aktuelle Arbeit über dem Boden schwebend – in einem Baumhaus. Die Passanten sehen nur ein Lichtflackern und hören die Geräusche aus dem Haus in den Bäumen. Der Schweizer Performance- und Installationskünstler Christoph Rütimann zeigt in seinem Kunstwerk ein Geflecht von Zufälligkeit und Formwillen.

Bei Tageslicht sind die sichtbaren Konstruktionen nicht aktiv, dennoch sehenswert. Erst bei Einbruch der Dämmerung werden sie „geweckt“ und pulsieren unregelmäßig vom Abend bis zum Morgen. So gesehen macht ein Spaziergang rund um den Maschsee zurzeit noch viel mehr Spaß. Ein Museumsbesuch unter freien Himmel.

Der Eintritt ist frei. Zur Ausstellung erscheint ein Kurzführer mit Standortbeschreibungen, der an der Infobox am Nordufer des Maschsees erhältlich ist.

Die „Gartenregion Hannover“ ist ein gemeinsames Projekt der Region Hannover in Zusammenarbeit mit ihren einundzwanzig Städten und Gemeinden. Mitgetragen wird das Projekt von zahlreichen weiteren Akteuren wie Behörden, Hochschulen oder Vereinen, aber auch von privaten Garten- und Parkbesitzern.

Ausstellung: „Neulicht am See – ein nachtaktives internationales Kunstprojekt“, zu sehen noch bis zum Sonntag, 15. März, täglich von 18 bis 6.30 Uhr

Wie in einem Film: Paul Schwees Bautafel-Painting Maschsee. Der Künstler verwendete Leuchtstoffröhren, Baugerüst und Acrylplatten




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