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Pastor Josef Kalkusch wünscht sich „Stolpersteine“ auch in der Stadt Sachsenhagen

„Neujahrsempfang wird bleiben“

Sachsenhagen. „Als Brauchtum gibt es jetzt außer dem Pfingstbier und dem Schützenfest den Neujahrsempfang.“ Mit diesen Worten hat Pastor Josef Kalkusch seinen 21. Neujahrsempfang im Gemeindehaus eingeleitet: „Ich bin sicher, das wird bleiben.“

Autor:

Jan Peter Wiborg

Der im Herbst scheidende Pastor hatte 1994 den Empfang eingeführt. Er versprach, dass „die Kirche weiterhin Gestaltungs- und Lebensgenosse sein“ wolle. „Es soll weiterhin nicht an Trost mangeln, an den Grenzsituationen des Lebens.“

Kalkusch sprach den ehrenamtlich und hauptamtlich Tätigen seinen Dank aus. Dabei ließ er, wie gewohnt, keine Gruppe aus. Unter anderem dankte er den Lehrern und Erziehern, die trotz zunehmender Vorgaben es immer noch schafften, „die Kinder lieb zu haben“. Und auch den Pflegediensten sprach er seine Anerkennung aus: „Sie schaffen stets mehr als ‚satt und sauber‘.“

Ganz zum Schluss richtete er auch einige persönliche Worte an die Versammelten: Er werde nun in zehn Tagen von Sachsenhagen nach Auhagen ziehen. Das, so sagte er, werde ihn aber nicht davon abhalten, „weiterhin die Gemeinschaft lebendig zu halten“. Einen Wunsch hatte er auch noch auf dem Herzen – in Anbetracht des Erinnerungsjahres 1914, das an Daten des Ersten und Zweiten Weltkriegs mahnen würde: Es wäre schön, wenn die Gemeinde ein Zeichen setzen und sich hinter dem Projekt „Stolpersteine“ versammeln würde.

Kalkusch überreichte Nadia Oprea und Valentin Oprea, Neubürgern aus Rumänien, Gerd Dreger aus der Friedhofskolonne, Dirk Hartmann aus der „Tannenbaum-Unterstützungskolonne“ sowie Christa Niepötter, der katholischen Gemeindereferentin, und Birgit Horvath, der Vorsitzenden des MTV Auhagen, jeweils eine „Sonntagstasse“. Sie sind alle zum ersten Mal beim Neujahrsempfang gewesen.

Musikalisch begleitete Lukas Adam den Abend, die Gäste ließen sich zwischendurch Kartoffelsalat und Würstchen schmecken, bevor der Pastor mit seiner legendären „Vorstellungsrunde“ – jeder Gast bekommt eine verschmitzt-liebevoll zugewandte, persönliche Begrüßung – den geselligen Teil der Veranstaltung eröffnete.




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