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Sparkasse Schaumburg rückt in die Ortsmitte des Fleckens / 2,5-Millionen-Euro-Investition

Neues Bankgebäude am Lauenauer Markt

Lauenau (nah). Die Sparkasse Schaumburg errichtet im Flecken Lauenau eine neue Geschäftsstelle. Nach genau 50 Jahren am jetzigen Standort Coppenbrügger Landstraße wird sie künftig direkt am Marktplatz zu finden sein. Dafür weicht ein marodes Fabrikgebäude gegenüber der Veranstaltungshalle "Sägewerk". Die voraussichtlichen Kosten bezifferte Architekt Ronald Haupt auf rund 2,5 Millionen Euro.

"Wir wollen bewusst ins Zentrum rücken", sagte Sparkassendirektor Günter Klußmeyer bei der Vorstellung des Objekts. Zudem seien die jetzigen räumlichen Möglichkeiten an ihre Grenzen gelangt: "Mehr geht dort nicht", verwies er auf fehlende Beratungsplätze und den höheren Bedarf an Diskretion. Diese Mängel könnten nur durcheinen Neubau beseitigt werden, das jetzige Gebäude lasse keine Erweiterung mehr zu. Nach vorübergehenden Überlegungen, sich direkt an der künftigen "Plaza" anzusiedeln, waren Sparkassenvorstand und Kommune schnell auf den jetzt favorisierten Standort gekommen. "Das ist eine 1A-Lage", bestätigte Gemeindedirektor Uwe Heilmann, "dieses Objekt wird den gesamten Bereich rund um den Markplatz aufwerten". Schon ist der vorgesehene Neubau in die örtlichen Planungen einbezogen: Die bevorstehenden Bauarbeiten am Unteren Triftweg berücksichtigen bereits eine Zufahrt zu den künftigen Mitarbeiterparkplätzen. Parallel dazu will der Flecken Parkraum sowie eine Fußwegverbindung in den Gewerbepark schaffen. Architekt Haupt erläuterte anhand eines Modells den Neubau. Große Glasflächen sollen Transparenz und Offenheit darstellen. Weite Teile der Fassade werden verputzt, sodass sich das Gebäude vom Ziegelrot der übrigen Anrainer des Marktplatzes abheben kann. Im Innern nimmt der Architekt die historische Entwicklung des neuen Standorts auf: Mit unverkleideten Dachkonstruktionen und Abzugsrohren weise der Kundenraum "Industriehallencharakter" auf und gleiche sich damit demübrigen Gewerbepark an. In ähnlicher Weise ist übrigens auch das "Sägewerk" konzipiert worden. Mit rund 700 Quadratmetern Bürofläche wird die neue Geschäftsstelle fast doppelt so groß sein wie die bisherige. Alle Kundenbereiche befinden sich behindertengerecht im Erdgeschoss; Personalräume und Mitarbeiterbüros werden im rückwärtigen Bereich in einem zweiten Geschoss angesiedelt. Auf dem gut 530 Quadratmeter großen Grundstück sind 20 Parkplätze vorgesehen. Vor dem im November geplanten Baubeginn lässt der Flecken Lauenau die vorhandene Halle abreißen. Die Inbetriebnahme der neuen Filiale ist für Herbst 2009 geplant. Bis dahin will die Sparkasse auch Klarheit über die weitere Verwendung des jetzigen Gebäudes gewonnen haben. Die rund 400 Quadratmeter zuzüglich einer Kellerfläche bietensich konstruktionsbedingt für eine gewerbliche Nutzung an. Auch über Kauf oder lediglich Anmietung könne verhandelt werden. Als Alternative könne ein Umbau zu Wohnungen infrage kommen. Die in Lauenau vorgesehene Investition sei auch für sein Unternehmen eine Besonderheit, ergänzte der Sparkassendirektor: "Es handelt sich um einen ersten echten Neubau seit mindestens 15 Jahren."




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