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Neueröffnung im November

Bakede. Für Volksbank-Chef Stefan Markwirth ist es ein Bekenntnis zum Standort. Sein Unternehmen baut in Bakede – ein Haus. Genauer: Eine neue Filiale, denn im Gegensatz zum bisherigen Domizil der Bank, das in den 1950er Jahren errichtet wurde, wird das neue Gebäude nicht zusätzlich Platz für Wohnraum bieten.

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Das Datum der Eröffnung stellte Markwirth jetzt gemeinsam mit Geschäftsstellenleiter Christoph Galuba beim Rundgang durch das neue Gebäude vor: Am Montag, 4. November, sollen Kunden und Mitglieder in den Räumen an der Waldstraße/Ecke Heerstraße begrüßt werden. Für den Umzug und die technische Einrichtung der neuen Filiale bleibt die bisherige Geschäftsstelle vom 30. Oktober bis 1. November geschlossen. Am 31. und 1. werden auch Geldautomat und Kontoauszugsdrucker nicht zu nutzen sein. „Den Weltspartag, der gerade für unsere jüngeren Kunden wichtig ist, werden wir vorziehen“, kündigt Galuba an.

Im neuen Gebäude erwartet die Kunden ein großes Foyer, das im vorderen Teil den Selbstbedienungsbereich mit Automaten beherbergt, im hinteren Teil die Arbeitsplätze der Kundenberater. Außerhalb der Geschäftszeiten – die neue Geschäftsstelle wird an fünf Tagen der Woche geöffnet sein – wird der Foyer-Bereich durch eine Glaswand getrennt. Zwei Beratungszimmer, Technikräume sowie Sozial- und Sanitärräume sind ebenfalls auf rund 140 Quadratmetern untergebracht.

Den Neubau lässt sich die Volksbank rund 450 000 Euro kosten – erhält dafür aber ein modernes Gebäude auf dem aktuellen Stand der Technik. Markwirth weist darauf hin, dass der Strom einer Solaranlage auf dem Dach gleich im Gebäude genutzt wird. Beauftragt wurden in erster Linie heimische Handwerksbetriebe, macht der Bank-Chef deutlich.

Für die Bank-Verantwortlichen war die Entscheidung für einen Neubau einfach, nachdem sie die Kostenkalkulation für eine umfassende Sanierung des bisherigen Gebäudes an der Bakeder Ringstraße genau unter die Lupe genommen hatten. Markwirth spricht von einem „hohen sechsstelligen Betrag“, den die Bank für Statik, Brandschutz und energetische Sanierung hätte investieren müssen.jhr

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