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Schwerpunktfeuerwehr blickt erwartungsvoll in die Zukunft

Neuer Standort – Neue Motivation

BAD MÜNDER. Selten waren sich Feuerwehr und Politik so einig. Bürgermeister Hartmut Büttner brachte es auf den Punkt: „Ich bin froh über die gemeinsame Standortbestimmung des neuen Feuerwehrhauses“.

Rolf Schubert (links) und Thomas Reichelt wurden zum Hauptlöschmeister befördert.

Autor

Gert Mensing Reporter

Stadtbrandmeister Carsten Koch gab zu verstehen: „Natürlich könnten wir vom Festplatz aus etwas schneller ausrücken, dennoch bleiben wir weit unter der geforderten Einsatzzeit nach einer Alarmierung.“ Wie auch die Stadtverwaltung bewertet Koch den Standort im Gewerbegebiet an der Rahlmühler Straße positiv. Vor allem die baulichen und rechtlichen Aspekte hätten in einem Gutachten klar gegen den Festplatz votiert (wir berichteten).

Für den erkrankten Ortsbrandmeister Uwe Behrendt musste sein Stellvertreter Klaus Leibelt diesmal die Versammlung im Saal des Bauhofes leiten. Die beiden Zugführer André Friedrich und Lars Kölle trugen den Jahres- und Einsatzbericht vor. Die Summe der Einsätze war erfreulicherweise rückläufig, dennoch sammelten sich über 15 000 ehrenamtliche Dienststunden an, oder wie es Friedrich formulierte: „Sieben Vollzeit-Kräfte im Bauhof nur für das Feuerwehrwesen“.

Ein leichtes Plus gibt es bei den Mitgliederzahlen: Die Zahl stieg auf 64 an. Dazu kommen 25 Jungen und Mädchen in der Jugendfeuerwehr, 13 Kinder im Alter unter zehn Jahren in der Kinderfeuerwehr, 30 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung sowie 28 Musiker. Zusammen: 160 Aktive. Unterstützt werden sie von 733 fördernden Mitgliedern.

Sorgen bereiten den Blauröcken unterdessen die Atemschutzgeräteträger. Denn nur 22 der 64 Einsatzkräfte stehen nach den gesetzlichen Bestimmungen derzeit zur Verfügung. Intern will man das Problem beheben.

Patrik Flak ist künftig für den Nachwuchs als Stellvertreter zuständig. Neue Gerätewarte bei den Aktiven sind Sven Zimmermann und Mark Leibelt, die bereits kommissarisch die Funktionen ausübten.

Während Ortsbürgermeisterin Petra Joumaah ihren Dank für den „unglaublichen Einsatz“ aussprach und die Müllsammelaktionen der Jugendfeuerwehr lobte, ging ihr Landtagskollege Ulrich Watermann auf die Bestrebungen der Landesregierung ein, das Ausbildungswesen der ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen zu steigern. „Die Rahmenbedingungen werden weiter verbessert“, erklärte der innenpolitische Regierungssprecher.

Nach einem erforderlichen Trupp-Lehrgang wurden Freia Drespe sowie Leon-Fedor Wolf, Luca Pocarelli, Sascha Budnisky und Arne Moddelmog als Feuerwehrfrau beziehungsweise Feuerwehrmann in den Aktiven Dienst übernommen. Zum Hauptfeuerwehrmann wurde Dennis Bastigkeit ernannt. Erste Hauptfeuerwehrmänner sind künftig Rolf Ebert und Michael Röder, während Thomas Reichelt und Rolf Schubert die Schulterklappen als Hauptlöschmeister bekamen.

Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke und Stadtbrandmeister Carsten Koch konnten zudem noch zahlreiche Ehrungen vornehmen. Bereits 50 Jahre im aktiven Dienst steht Elmar Rux. Auf 40 Dienstjahre kommen Angelika Hachfeld und Claus Moddelmog, während Sabine Büntjen und Meike-Sandra Weibel seit 25 Jahren dabei sind.

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