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Jahreshauptversammlung der Esperanto-Gruppe Hameln „La Ratkaptista Bando“

Neuer Esperanto-Kurs startet im März

HAMELN. „Das Konzert und die Krimilesung bildeten den Höhepunkt“, waren sich alle Teilnehmer der Jahreshauptversammlung der Esperanto-Gruppe Hameln einig.

Der Vorstand der Hamelner Esperanto-Gruppe, Waltraut Brümmer, Klaus Brümmer, Axel Vincent, Brigitte Schrage, Eva Shkolnykova und Heinz-Wilhelm Sprick mit den Brasilianern Jessica Frazao (li.) und Dominique Santos (re.). PR

Ihr 30-jähriges Bestehen hatte die „Ratkaptista Bando“ (Rattenfänger-Schar) ausgiebig gefeiert. Im Jahresrückblick erinnerte der Vorsitzende Heinz-Wilhelm Sprick an das 14. Rata Rendevuo („Ratten-Rendezvous“) in der Sumpfblume in Hameln. Für die auswärtigen Esperanto-Gäste gab es zwei Stadtführungen.

Daneben standen interessante Vorträge in Esperanto auf dem Programm. Helmut Künder aus Münster erzählte von den Ostfriesischen Inseln. Heinz-Wilhelm Sprick aus Fuhlen berichtete über seine Esperanto-Reise durch Israel und Jordanien. Bernard-Régis Larue aus Brüssel war auf Fotosafari in den Nationalparks der USA und präsentierte Aufnahmen und Frank Lappe aus Frankfurt am Main führte einen praktischen Einführungskurs in Erster Hilfe (auf Esperanto) durch. Auch die Jahreshauptversammlung des Esperanto-Landesverbands Niedersachsen fand im Rahmen des Treffens statt. Einige Mitglieder hatten in Berlin den Esperanto-Laden und die Geschäftsstelle des Deutschen Esperanto-Bundes besucht und sie hatten sich mit Berliner Esperanto-Sprechern getroffen. Darunter war auch Chuck Smith, der verantwortlich ist für den Esperanto-Kurs bei der Sprachlern-App Duolingo und Entwickler der App Amikumu, die ermöglicht, Sprecher von mehr als 7000 Sprachen in seiner Nähe zu finden. 2017 war bereits zum zweiten Mal Dominique Santos aus Brasilien bei der Hamelner Gruppe zu Gast. Dieses Mal kam er mit seiner Frau Jessica Frazao. Beide waren ein Jahr in Oxford an der Universität beschäftigt und machten nun vor der Abreise in ihr Heimatland noch eine kleine Rundreise durch Nordeuropa.

Neben den regelmäßigen Treffen in der Sumpfblume, dem sommerlichen Gartenfest, einer Fahrt zum Tanzhaus nach Hannover und der Teilnahme am Tag der Kulturen in Hameln mit einem Infostand gab es auch wieder eine Weihnachtsfeier, an der dieses Mal mit großem Abstand das Wort „tohuvabohuo“ zum Esperanto-Wort des Jahres gekürt wurde. Neben Grammatik- und Sprachübungen, Lesen von Esperanto-Literatur, einem Gedicht- und Liederabend rundeten auch Themenabende wie zum Esperanto-Kurzfilmfestival in China die Vereinsabende ab. Bei der Neuwahl des Vorstands wurden Heinz-Wilhelm Sprick, Waltraut Brümmer, Klaus Brümmer und Katharina Korgol in ihren Ämtern als Vorsitzender, Stellvertreterin, Kassierer und Jugendvertreterin bestätigt.

Neben dem Gartenfest und der Weihnachtsfeier ist für Herbst wieder ein Rata Rendevuo geplant. Auch die Teilnahme am Tag der Kulturen ist vorgesehen, ebenso der Besuch der Esperanto-Gruppen in Hannover und Detmold. Und mehrere Mitglieder fahren zum Esperanto-Weltkongress nach Lissabon, zum deutschen Esperanto-Kongress nach Zweibrücken und zu den Esperanto-Bibeltagen nach Mainz.

Und auch in Hameln wird es ein neues Esperanto-Treffen geben. Das BARO (Berlina Arbara Renkontigho = Berliner Waldtreffen), das bisher in Bad Münder stattfand, wird dieses Jahr über das Himmelfahrtswochenende auf dem Finkenborn stattfinden.

Je nach Vorkenntnissen und Intensität kann man die Sprache innerhalb von drei Monaten bis zu einem dreiviertel Jahr soweit lernen, dass man sich mit anderen Esperanto-Sprechern gut verständigen kann. Im März 2018 wird wieder ein neuer Kurs für Anfänger starten. Hierzu lädt Heinz-Wilhelm Sprick am 14. März um 17.30 Uhr zu einem Infoabend in die Sumpfblume ein und beantwortet die Fragen, wie Esperanto aufgebaut ist, warum es leichter zu lernen ist als andere Sprachen, wer es spricht und wo. Der Kursbeginn ist dann nach Absprache mit den Interessenten in der Woche darauf. Weitere Informationen gibt es auch unter 0162/7536396 oder hameln@esperanto.de. Auf der Seite www.esperanto.de/hameln gibt es aber auch Hinweise, welche Möglichkeiten das Internet bietet, um Esperanto per PC oder App auf dem Smartphone zu lernen. Allen, die lieber in Gemeinschaft mit anderen lernen möchten, sei aber der Kurs vor Ort empfohlen. Willkommen – Bonvenon!PR

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