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Baco Invest plant 14 barrierefreie Einheiten / Vorhaben ist unabhängig von Konzept für HWK-Gelände

Neuer Anlauf: Wohnungen am Kurpark

Bad Münder (lil). Ganz gleich, ob sich die Stadt für oder gegen sein Konzept zur Nachnutzung des Geländes der Hinrich-Wilhelm-Kopf-Schule entscheidet, Wilfried Leder von Baco Invest hat in der Kurstadt viel vor: Geplant ist ein Bau von barrierefreien Eigentumswohnungen auf dem Grundstück Am Kurpark 6/Ecke Friedrich-Ebert-Allee. „Der Wohnungsbau ist unabhängig von unseren anderen Bestrebungen“, betont der Geschäftsführer.

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Realisieren will das Unternehmen insgesamt 14 Wohneinheiten. „Der Antrag auf die erforderliche Änderung des Bebauungsplans wurde bereits gestellt“, sagt Leder. „Eine Antwort steht aber noch aus.“ Mit dem Ehepaar, dessen Fachwerkhaus für den Bau des Wohnkomplexes weichen muss, sei auch alles geregelt. Immobilienmaklerin Petra Witte wünscht sich genauso, dass es mit dem Bau „lieber heute als morgen“ losgeht. Mehr als die Hälfte der Wohnungen sei bereits bei ihr reserviert worden – sowohl von Münderanern als auch von Auswärtigen. Sie ist zuständig für die Vermarktung des Objekts. „Der Bedarf an barrierefreien Wohnungen ist da“, ist Leder überzeugt.

In ihrer Größe sind die Wohnungen – alle verfügen über einen Balkon oder eine Terrasse – variabel, je nach Bedarf des künftigen Eigentümers. Die größte Einheit in dem zweieinhalb geschossigen Gebäude stellt das Penthouse mit 160 Quadratmeter dar, die kleinsten Wohnungen könnten eine Fläche von 60 bis 65 Quadratmetern haben. Für ab 2000 Euro sei der Quadratmeter zu haben, weiß Leder. Bezugsfertig sollen die Wohnungen möglichst im Spätherbst des kommenden Jahres sein. „Wir sind ganz guter Hoffnung“, sagt Leder.

Was der Projektentwickler immer wieder betont: „Das sind Wohnungen für das ganze Leben. Barrierefrei bedeutet nicht betreutes Wohnen.“ Baco Invest setzt auf eine moderne Bauweise und will damit auch junge Menschen mit Handicap, oder die an das selbstständige Leben im Alter denken, ansprechen. Je nach Bedarf lassen sich Leistungen eines Pflegediensts dazu buchen. Leder gibt ein Beispiel: „Im Flur ist ein Bewegungsmelder angebracht, wenn ich bis 9 Uhr am Morgen nicht daran vorbeigegangen bin, kommt der Pflegedienst.“

Bereits im November 2008 hatte der Verwaltungsausschuss grünes Licht für ein Vorhaben auf dem Areal gegeben: Das Unternehmen „Pflegeheime Kollmeier“ wollte ein Heim errichten – unter anderem für Wachkomapatienten und an Demenz erkrankte Menschen. Damals war im Vorfeld kritisiert worden, dass ein weiteres Pflegeheim in Bad Münder angesiedelt werden sollte. Ende 2009 wurde das Projekt nach Unstimmigkeiten mit dem damaligen Investor begraben.



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