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Gemeindefusion bedingtÄnderungen

Neue Zeiten für rund 4000 Katholiken

Stadthagen (sk). Für rund 4000 katholische Christen in Stadthagen, Nienstädt, Helpsen und Wiedensahl haben sich die gewohnten Gottesdienstzeiten geändert. Grund ist die Fusion der kleineren Gemeinden mit der St.-Joseph-Gemeinde in Stadthagen. Die Fusion prägt den Beginn der Amtszeit von Stephan Uchtmann als neuer Priester der St. Joseph-Gemeinde.

"Gut angekommen" sei er, Uchtmann, als Pfarrer in der St.-Joseph-Gemeinde. Es werde ihm mit Offenheit begegnet und er sei "voller Tatendrang", so der 45-Jährige. Nach dem Wechsel von Uchtmanns Vorgänger Klaus Voss in den Ruhestand war die Stadthäger Pfarrstelle zwei Monate vakant. Zugleich hat sich die Fusion der katholischen Gemeinden in Nienstädt, Helpsen und Wiedensahl mit der Gemeinde St. Joseph vollzogen (wir berichteten). Das ergibt für die nun rund 4000 Gemeindemitglieder vor allem Änderungen in den Gottesdienst- und Andachtszeiten. An der Häufigkeit der Gottesdienste habe sich jedoch nichts geändert, so Uchtmann. Geändert hat sich hingegen eine Zuständigkeit. Gemeindemitglieder aus Nienstädt und Helpsen, die früher das Pfarrbüro in Obernkirchen aufgesucht haben, müssen sich jetzt an das Büro in Stadthagen an der Bahnhofstraße neben der Kirche wenden. Keine Änderung ergibt sich vorerst im Kommunion-Unterricht. Die unterschiedlichen katechetischen Modelle in Stadthagen, Helpsen und Nienstädt werden, so Uchtmann, in diesem Jahr beibehalten. Erst im kommenden Jahr wird die Gemeindefusion finanziell umgesetzt. Ab 2009 wird es für alle Orte nur noch einen Haushalt geben. Noch unklar ist die Zukunft der Kirchengebäude in Nienstädt und Helpsen, die in absehbarer Zeit nicht mehr vom Bistum Hildesheim unterstützt und wahrscheinlich profaniert werden, das heißt deren kirchliche Nutzung wird beendet. Eine Schließung der Kirchen stehe kommenden Jahr jedoch noch keinesfalls an, so Uchtmann. Die Kirchenräume werden dringend benötigt, wenn 2009 eine groß angelegte Renovierung und ein Umbau der St. Joseph-Kirche erfolgt. Der genaue Startpunkt der Baumaßnahmen stehe noch nicht fest, so Uchtmann.




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