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Neue Wege gehen

Mindestens so lange wie in Hannover galt auch in Bad Münder ein eisernes Gesetz: Wahlkampf ist, wenn die Kandidaten um Stimmen streiten – und am Ende gewinnt die SPD. Und heute? Regiert in Hannover ein grüner Oberbürgermeister. Und die münderschen Sozialdemokraten können sich mit ihren Mehrheiten nicht mehr sicher fühlen.

Das kann man bei den Genossen nun schulterzuckend auf den allgemeinen SPD-Trend schieben und ganz falsch wäre das sicher nicht. Oder man kann sich eingestehen, dass die CDU zumindest 2019 mit Dirk Barkowski einen sehr engagierten Wahlkampf gestemmt hat, der nicht nur kreativ und abwechslungsreich war. Sondern der auch gezielt die Schwächen von Amtsinhaber Hartmut Büttner genutzt hat. Die Botschaft: In Bad Münder ist die SPD durchaus schlagbar.

Natürlich waren auch Barkowski und die CDU keine perfekten Wahlkämpfer. Die Verquickung der CDU mit der selbst erklärten überparteilichen Gruppe „Bad Münder 4.0“, als deren Kopf Barkowski dann doch für die CDU in den Wahlkampf zog, hat aus meiner Sicht am Ende eher geschadet als genutzt. Trotzdem täte die Politik gut daran, sich diese Idee zu bewahren. Und neue Wege zu gehen.




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