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Gruppe Zweins präsentiert in der Bücherei neue Kapitel aus der historischen Schauermär

Neue Streifzüge des Fürstengespenstes Emma

Bückeburg. Die historische Schauermär um das kleine Fürstengespenst Emma geht weiter. Nach Emmas letztem literarischen Ausflug ins Landesmuseum führte es den Geist der drei einstigen Schaumburg-Lippischen Prinzessinnen diesmal in die Räumlichkeiten der Stadtbücherei. Dort, wo die Gruppe Zweins bei der "Langen Nacht der Kultur" zum ersten Mal aus der romantischen, musikalischen Gespenstergeschichte rezitierte und sang, erlebten die Zuschauer jetzt bei zwei Auftritten erneut eine Reise Emmas in ihre eigene Vergangenheit und in die Geschichte des Fürstentums.

Autor:

Johannes Pietsch

Seit der Langen Nacht der Kultur hat sich viel bei dem aus der Autorin Nané Lénard und dem Komponisten und Gitarristen Claudio di Facere bestehenden Künstlerduo, verstärkt durch die Sängerin Black Pearl alias Sabrina Kriehn, getan. Zu den beiden ersten Fürstenblut-Hörbüchern "Die Rückkehr der Töchter" und "Die Brücke der Ewigkeiten" haben sich mittlerweile derdritte Teil "Gedanken aus der Unendlichkeit" und Teil vier "Das Fenster der Vergangenheit" gesellt. Inzwischen hat Emma nicht nur ihr Grab im Mausoleum in Stadthagen sowie die Begräbnisstätte ihrer Uroma Fürstin Juliane im Schaumburger Wald besucht, sondern auch die Wasserburg in Sachsenhagen, einst vom Herzog Albrecht I. von Sachsen-Lauenburg erbaut, und den geheimnisvollen unsterblichen Spielmann Franco kennengelernt, der schon vor Jahrhunderten in Bückeburg und Stadthagen seine Laute schlug. Beim Auftritt in der Stadtbücherei erlebten die Zuhörer noch einmal Emmas anrührende Reise nach Stadthagen, wo sie mit dem ungewohnten Anblick moderner Bauten wie der Schaumburger Brauerei oder einem Supermarkt konfrontiert wird und anschließend beim Besuch der Gruft unter dem gräflichen Mausoleum nicht nurihren eigenen Sarg findet, sondern auch auf ihren Hund Leo trifft, der dortüber hundert Jahre auf sie gewartet hatte. Richtig gespenstisch wurde es bei Emmas nächtlicher Expedition in den Schaumburger Wald, wo ihr am Mausoleum der Fürstin Juliane eine Furcht erregende Geisterschar begegnet. Die zweite Hälfte des Auftritts gehörte der Fürstin Juliane zu Schaumburg-Lippe, die 1799 mit 38 Jahren an einer Lungenentzündung starb. Aus den Briefen der Schlossherrin an den Schweizer Arzt Johann Caspar Lavater erfuhren die Zuhörer von den Gedanken Julianes an ihren heimlichen Geliebten, den Oberforstmeister Clemens August von Kaas. Die vier Hörbücher gibt es in den Geschäften Frommhold, Scheck sowie Scheloske und Becker. Vom Kaufpreis gehen jeweils ein Euro an das Hilfsprojekt "Kinder in Not" sowie einer an die Schaumburger Landschaft.




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