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Neue Route beim Laternenumzug in Lüdersen

LÜDERSEN. In Lüdersen packen alle mit an: Weil die Polizei den Laternenumzug im Ort nicht mehr absichert, haben die Organisatoren vom DRK die Route eben geändert. Statt über die Hiddesdorfer Straße ging es jetzt für die Familien durchs Oberdorf, sagt Monika Schnittker vom DRK-Ortsverein.

Die Fackelträger der Lüderser Feuerwehr spenden den Musikern des Bennigser Musikvereins Licht. Foto: Voigtmann

Autor

Horst Voigtmann Reporter

„Wir beginnen am Dorfplatz, am Feuerwehrgebäude, gehen dann durch die Straße Am Wehrturm, In der Rehr und Linderter Weg. Dann kommen wir durch den Lerchenkamp und den Holtenser Weg auf die Bergdorfstraße. Und dann geht’s direkt wieder zum Dorfplatz zurück“, sagt Schnittker. Damit entschieden sich die Organisatoren also für eine etwas verkehrsberuhigtere Lage. In den vergangenen Jahren führte die Route durch das Unterdorf. Für die Planung arbeitet das DRK aber eng mit der Freiwilligen Feuerwehr Lüdersen zusammen.

Und weil es keine Kapelle im Bergdorf gibt, die vorangehen könnte, um die drei wichtigsten Laternen-Lieder zu begleiten, klingelt regelmäßig vor der Planung des Laternenumzugs das Telefon beim Bennigser Musikverein – und die Mitglieder helfen dem Nachbarort gerne. Der Vorsitzende, Dirk Tschirner, kam mit Trompete und etwa 20 Musikern, nach Lüdersen, um eine halbe Stunde mit den Kindern und ihren Eltern oder Großeltern durch den Ort zu laufen und den Gesang der Kinder mit Blasinstrumenten und Trommeln zu unterstützen. Und sofort erklingen die Lieder „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne…“, „Ich geh‘ mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir…“ und „Durch die Straßen auf und nieder, leuchten die Laternen wieder…“ auf dem Weg durch das Dorf.

Wie viel Kinder unterwegs waren, weiß Schnittker nicht, aber weil sie die Laternenumzüge schon jahrelang organisiert, ist sie sich ziemlich sicher: „Das war heute der längste Laternenumzug, den ich mitgemacht habe!“ Zurück am Dorfplatz gibt es für die Erwachsenen heißen Glühwein, für die meisten vermutlich den ersten in diesem Jahr. Da überlegt auch Tschirner nicht lange und lässt sich einen Glühwein einschenken.



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