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Neue Polizeiwache in Bad Münder eingeweiht

BAD MÜNDER. Modern und bürgerfreundlich zeigt sich die neugestaltete Wache an der Angerstraße 23. Heute wurde sie, nach 18-monatiger Gesamtbauzeit, feierlich ihrer Bestimmung übergeben.

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Zu diesem Anlass fand ab 11 Uhr eine offizielle Einweihungsfeier statt, zu der Inspektionsleiter Ralf Leopold geladen hatte. Neben Gästen der Polizei, erschienen auch zahlreiche Politiker, wie die Ortsbürgermeisterin von Bad Münder, Petra Joumaah, sowie Bürgermeister Hartmut Büttner.

Mit den Worten „Der Aufwand hat sich gelohnt. Den Bürgerinnen und Bürgern aus Bad Münder steht nun eine bürgerfreundliche Wache und unseren Polizeibeamten ein funktionaler und moderner Arbeitsplatz zur Verfügung“, begrüßte Leopold die anwesenden Gäste.

Nach der Begrüßung durch den Inspektionsleiter richtete Polizeivizepräsident Bernd Wiesendorf, der eigens zur Einweihung von Göttingen nach Bad Münder gekommen war, ein paar Worte an die Gäste. In seiner Rede erwähnte Wiesendorf insbesondere die Neuerungen, die sowohl dem Bürger, aber auch den Angehörigen des Polizeikommissariats Bad Münder zu Gute kommen. „Es wurden Rahmenbedingungen geschaffen, die der Einsatz- und Streifendienst (ESD) verdient hat.“, so der Polizeivizepräsident.

Das Schlusswort hatte Ulrich Mathies, Leiter des Polizeikommissariats Bad Münder. In seiner Rede brachte er deutlich die Freude darüber zum Ausdruck, dass der Umbau sich gelohnt habe. „Auch, wenn es etwas länger als geplant gedauert habe.“ Mathies bedankte sich für die Geduld und die „Leidensfähigkeit“, nicht nur bei seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sondern auch bei allen Bürgerinnen und Bürgern. Ein großes Dankeschön sprach der Kommissariatsleiter auch seiner Reinigungskraft aus, die während der Umbaumaßnahmen Schwerstarbeit leistete. Als Dank übergab Ulrich Mathies ihr einen großen Blumenstrauß.

Das Dienstgebäude in der Angerstraße 23 des Polizeikommissariats Bad Münder war ursprünglich mal das Amtsgericht in Bad Münder. Auf insgesamt zwei Etagen sind sowohl die Leitung des Kommissariats untergebracht, der Einsatz- und Streifendienst (ESD), sowie der Kriminal- und Ermittlungsdienst (KED). Die ersten Umbaumaßnahmen begannen damit, dass im Sommer 2017 zunächst die Außenfassade einen kompletten Neuanstrich bekam. Ab Herbst 2017 begann dann die Modernisierung des Wachbereiches, wozu auch die Arbeitsräume sowie der Aufenthaltsraum des Rund-um-die-Uhr-Dienstes gehören.

Bei der Neugestaltung wurden umfängliche Brandschutzmaßnahmen durchgeführt und die Sicherungs- und Überwachungstechnik auf den technisch aktuellen Stand gebracht. Der Auftrag für die Planung und Durchführung dieser Baumaßnahme wurde durch die Oberfinanzdirektion Niedersachsen an das Staatliche Baumanagement Weser-Leine erteilt. Es wurden die erforderlichen Haushaltsmittel in Höhe von rund 250 000 Euro einschließlich der Baunebenkosten zur Verfügung gestellt. Die Bauaufträge wurden größtenteils im Rahmen öffentlicher, bundesweiter Ausschreibungen vergeben. Aufgrund der Wettbewerbsergebnisse konnten ein Großteil der etwa 20 Einzelaufträge an ortsnahe Firmen erteilt werden. Insoweit sind solche staatlichen Investitionen auch immer regionale Konjunkturprogramme für das Handwerk. Die Steuerung der Baumaßnahme erfolgte durch das Staatliche Baumanagement Weser-Leine mit seiner Dienststelle in Hameln.



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