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Neue Parkplätze: Stadt will Schotterfläche pachten

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Benedikt Dittrich Redakteur zur Autorenseite

Das schätzt Bürgermeister Hartmut Büttner auf Anfrage.

Die Fläche gehört der münderschen Speditionsfirma Schnelle und war zuvor an die Volksbank verpachtet. Die benötigt die Stellfläche seit Mai nicht mehr, nachdem sie einen Bereich des erweiterten Parkplatzes an der Wermuthstraße für Mitarbeiter ausgewiesen hat. Die Firma Schnelle wollte sich auf Anfrage nicht zu den Verträgen äußern.

Der große Wurf wäre das noch nicht, um die Parkplatzsituation in der Innenstadt zu verbessern. „Das ist nur eine Teillösung“, sagt Helmut Burdorf von den Grünen. Er pocht weiterhin auf ein neues Verkehrskonzept für die Innenstadt, um den Zugang mit Fahrzeugen zur Innenstadt zu verbessern. Die Parkdauer zeitlich zu begrenzen oder die Fußgängerzone teilweise für den Verkehr zu öffnen, seien weiterhin notwendige Änderungen. „Da führt kein Weg dran vorbei.“ Parkstreifen hält er beispielsweise in der Obertor- und Echternstraße für möglich, wenn diese für den Verkehr geöffnet würden. „Da müsste man eventuell die Flächen für die Bäume verändern“, gibt der Politiker zu bedenken, „und man müsste natürlich auch das Gespräch mit den Anwohnern suchen.“ Denn mehr Parkplätze würden auch mehr Verkehr bedeuten, was Burdorf zu Bedenken gibt.

Die Stadtverwaltung indes hält sich mit weiteren Verkehrsplanungen derzeit bedeckt. Laut Büttner würde man die Vorschläge des neuen Stadtrats abwarten, der sich am 17. November das erste Mal trifft. Im Anschluss daran könnte das Thema Verkehr also wieder auf der politischen Agenda landen.

Ein neues Konzept für die mündersche Innenstadt wird bereits seit Jahren diskutiert, Burdorf hatte seine jüngsten Vorschläge dazu im Juni während einer Bürgerversammlung vorgestellt (wir berichteten). Andere Parteien hatten sich ebenfalls zu den Vorschlägen geäußert, sich dann aber darauf geeinigt, Diskussionen darüber – oder gar Entscheidungen – auf die Zeit nach der Kommunalwahl zu vertagen.



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