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Ingmar Everding macht sein "Freiwilliges soziales Jahr" bei der Kirche

Neue Ideen und frischer Wind in der kirchlichen Nachwuchsarbeit

Bad Eilsen (sig). Die Einführung des "Freiwilligen sozialen Jahres" ist eine gute Chance für zahlreiche junge Menschen. Es soll eine Orientierungshilfe bei der Berufswahl sein und wird als Zivildienst anerkannt. Ingmar Everding aus Bad Eilsen, Enkel von Friedrich Winkelhake, macht davon Gebrauch. Er steht für die Dauer von zwölf Monaten in Diensten der evangelischen Kirchengemeinde.

Er freut sich auf seine neuen Aufgaben in der evangelischen Kirc

An Betätigungsfeldern herrscht dort kein Mangel. Ingmar hat schon einen wichtigen Ausbildungsschritt hinter sich. Er ist an der Fachschule in Rinteln zum staatlich anerkannten Erzieher ausgebildet worden und kann jetzt sein Wissen ein Jahr lang in der Kinder- und Jugendarbeit anwenden. Es gibt aber auchnoch zahlreiche andere Felder, auf denen sich Ingmar engagieren wird. Dazu zählt die Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde. Dort kümmert er sich unter anderem um die Gestaltung des Gemeindebriefes und außerdem um den Internetauftritt. "Natürlich freue ich mich besonders auf die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen, denn da kenne ich mich bereits bestens aus und weiß, wo ich anpacken muss", versichert der 21-Jährige. Er bemüht sich, diesen Bereich neu zu strukturieren. Dabei kommt es ihm darauf an, ältere Jungen und Mädchen zu finden, die nicht darauf warten, dass andere Ideen entwickeln, sondern die sich selbst einbringen. Ihre Gruppen sollen die Themen zusammenstellen, die sie behandeln und bearbeiten wollen. "Unsere Gesellschaft braucht mehr Eigenverantwortung", meint dazu der junge Erzieher. Als sinnvolle Gliederung sieht er die Einteilung nach Altersgruppen an, in denen dann auch altersspezifische Anliegen zur Sprache kommen sollen. "Aber wir wollen natürlich ebenso gemeinsame Aufgaben angehen, wie zum Beispiel die Zusammenarbeit bei einem Musical ähnlich dem zuletzt erfolgreich aufgeführten Stück ,Die Schrift an der Wand'. So etwas soll es wieder geben", ist sich Ingmar Everding sicher. Vielleicht sei es möglich, mit der Auswahl und dem Einstudieren noch in diesem Herbst zu beginnen, um dann im Frühjahr die Aufführungen folgen zu lassen. Die neue Gliederung der kirchlichen Nachwuchsarbeit soll so aussehen: bereits bestehender Kinderkreis (drei bis sechs Jahre), die von Bettina Winkelhake ins Leben gerufene Waldjungschar (sieben bis zwölf), Jugendgruppe I (13-15) und Jugendgruppe II (ab 16). Nachgedacht wird auch über weitere Angebote im Juniorenbereich. Die Leitung des Kindergottesdienstes hat Ingmar Everding bereits übernommen.

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