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Ortsrat diskutiert Anbau an alte Schule / 150 000 Euro stehen schon im Haushalt

Neue Hoffnung auf Sporthalle in Ahe: Stadt zahlt - Verein besorgt Unterhalt

Ahe (who). Die Turn- und Sportgemeinschaft (TSG) Ahe muss ihre Hoffnung auf eine Trainingsmöglichkeit im Dorf nicht begraben. Denn: Rintelns Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz hat dem Ortsrat Ahe-Engern-Kohlenstädt während der jüngsten Sitzung eine mögliche Alternative aufgezeigt.

Fakt ist, der Mietvertrag für den Turnsaal Ruhe an der Langen Straße ist gekündigt. Es gibt zwar Ausweichmöglichkeiten für die Abteilungen der TSG Ahe in die Mehrzweckhalle und in den großen Saal des Schaumburger Dorfgemeinschaftshauses - auf die möchte der Verein aber lieber nicht zurückgreifen müssen. Deshalb träumt die TSG von einem Hallenanbau an die alte Schule in Ahe und hatte deshalb im Vorfeld der Ortsratssitzung Kontakt zur Rintelner Stadtverwaltung aufgenommen, um Anträge auf Zuschüsse aus Töpfen für die Sportstättenförderung zu stellen. Dieser Vorstoß sei am Ortsrat vorbei gelaufen, kritisierte Ortsbürgermeister Dieter Horn zunächst spürbar verschnupft. Mit der Versicherung, eine Umschiffung des Ortsrates sei keinesfalls beabsichtigt gewesen, konnten Vereinsvertreter bei der Bürgerfragestunde anschließend die Harmonie zwischen Verein undOrtsrat wiederherstellen. Die Eile habe aus der Not resultiert, ablaufende Antragsfristen einhalten zu müssen. Während der gemeinsamen Bemühungen, der TSG doch noch zu einer Trainingsmöglichkeit zu Hause in Ahe zu verhelfen, spielte Dieter Horn Bürgermeister Buchholz den entscheidenden Ball zu. Horns Frage dabei: Wie wäre es, wenn die Stadt Rinteln der TSG die Halle finanziert, der Verein sich mit Eigenleistungen einbringt und anschließend den Unterhalt in Eigenregie übernimmt? "Ihr sprecht mir direkt aus dem Herzen", entfachte Buchholz ohne zu zögern neueHoffnung bei Ahes Sportlern. Diese Variante hat durchaus Chancen auf Realisierung, zeigt das Beispiel Dorfgemeinschaftshaus Goldbeck, das nach diesem Muster bestens zu funktionieren scheint. Ein Trägerverein bewirtschaftet das Haus in Eigenregie und darf dabei Einnahmen aus der Vermietung für ein Ladengeschäft und Veranstaltungen örtlicher Vereine zur Deckung der Unterhaltskosten behalten. Dafür, dass aus dem Traum von der eigenen Trainingshalle doch noch etwas werden kann, spricht, dass die Stadt Rinteln bereits 150 000 Euro in den Haushalt eingestellt hatte, um den Ruheschen Saal zu sanieren. Damit sei schon ein ordentlicher Sockel für das Projekt gegeben, meinte der Ortsrat und empfahl dem Stadtrat, den Posten in den neuen Haushalt zu übernehmen.

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