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Flüchtlinge erkunden Hameln / Grundbildung von der LEB

Neue Eindrücke im Museum

HAMELN. Zum wiederholten Mal bietet das Regionale Grundbildungszentrum der LEB Weserbergland Grundbildungskurse für geflüchtete Menschen an.

Der Unterricht ist praxisorientiert und beinhaltet auch erlebnispädagogische Angebote. Jetzt machte die Gruppe einen Ausflug in das Museum Hameln. Für die meisten Teilnehmer war es der erste Besuch in einem Museum überhaupt. Begleitet von der Museumpädagogin Andrea Beißner ging es zur Sonderausstellung „70er Jahre in Hameln“. Dazu werden viele Gegenstände der damaligen Zeit präsentiert, wie z. B. Wahlscheibentelefone und Plateauschuhe. Einiges war bekannt, aber vieles auch fremd, wie z. B. die Monchichis. Die Teilnehmer konnten typische Kleidung und Perücken dieser Zeit anprobieren, was ihnen sehr viel Spaß gemacht hat. Auch die Ausstellung über die Zeit des Mittelalters wurde aufgesucht. Wer Lust hatte, konnte einen Ritterhelm und ein Kettenhemd anziehen. Zum Schluss gab es eine Vorführung des mechanischen Rattenfängertheaters, das die Sage auf neue Weise erzählt. Dies war eine gelungene Ergänzung zu der im Unterricht bereits besprochenen Erzählung. Mit neuen Erfahrungen ging der Besuch zu Ende. Vielleicht geht es ja demnächst wieder ins Museum, wenn die Sonderausstellung über James Bond läuft.




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