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Beratung der Diakonie verzeichnet konstanten Bedarf / Situation der Schuldner verändert sich

Neu: Schulden machen, um Leben zu können

Bad Münder (jhr). Mit dem Ende der Liebe kamen für Simone Williams (Name geändert, d. Red.) aus Bad Münder die roten Zahlen. Nachdem sie sich von ihrem Partner getrennt hatte, flatterten ihr weiterhin Rechnungen und Mahnungen ins Haus – für Dinge, die ihr ehemaliger Lebensgefährte auf ihren Namen bestellt hatte. Die alleinerziehende Mutter eines kleinen Kindes versuchte, die Rechnungen zu bezahlen. Selbst das Elterngeld wurde verwendet, Schulden zu begleichen – doch irgendwann drehte der Energieversorger Mutter und Kind den Strom ab. „Sie geriet dadurch in eine schwierige psychische Verfassung“, erinnert sich Sabine Taufmann an den ersten Kontakt zu der jungen Frau. Die Schuldnerberaterin der Diakonie in Bad Münder wurde hinzugezogen, als Simone Williams keinen Ausweg mehr wusste. Beraterin Taufmann verschaffte sich einen Überblick über die finanziellen Verhältnisse, schob parallel dazu Unterstützung durch die Sozialpädagogische Familienhilfe an – und nahm zunächst einmal mit den Gläubigern Kontakt auf: „Vieles wird einfacher, wenn die Gläubiger wissen, dass der Schuldner in Beratung ist, kein pfändbares Einkommen vorhanden ist“, sagt Taufmann.

Der Anruf der Schuldnerberaterin Sabine Taufmann beim Gläubiger


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