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Besuchergruppe aus Fernost im Rathaus empfangen / Enge Kontakte zu den Dr. Kurt-Blindow-Schulen

Negerküsse und Stadtgeschichte für junge Chinesen

Bückeburg (tw). Sie knipsen - sichtlich entzückt - die Photochips ihrer Digitalkameras voll, essen Negerküsse und klatschen artig nach jedem Satz des (Vize-)Bürgermeisters: "Sie", das sind 27 kleine Chinesen aus der Stadt Shen Zhen in der Nähe von Hong Kong. Aus Anlass ihrer von den Schulen Dr. Kurt Blindow organisierten dreiwöchigen Deutschlandreise (mit Abstechern nach Amsterdam, Brüssel und Paris) wurden die elf- bis 14-jährigen Grundschüler dieser Tage von den Spitzen von Rat und Verwaltung im Historischen Ratssaal empfangen.

Ein Foto zur Erinnerung: Als der Fotograf im Historischen Ratssa

Vize-Bürgermeister Horst Schwarze erläuterte den Chinesen die Prominenz auf den Ölgemälden, vermittelte Basiswissen über das "kinderfreundliche" Bückeburg. Obwohl er schon mal das Spiel einer chinesischen Nationalelf beim Handball pfeifen durfte, war die neue Rolle des Festredners vor jungen Asiaten für ihn erklärterweise eine "Premiere". DieÜbersetzung in blendendem Deutsch besorgte Yuling Lei, die an den Dr. Blindow-Schulen eine Ausbildung als staatlich geprüfte Kosmetikerin absolviert hatte. "Unsere Schulen", sagte deren Leiter Rüdiger Maxin, "unterhalten bereits seit Jahren viele und gute Beziehungen nach China". Und ergänzte: "Wir haben in dieser Zeit etwa 100 Schülerinnen und Schüler aus jenem Land ausgebildet - auch ,unsere' Übersetzerin." Alle Blindow-Absolventen seien beruflich erfolgreich. Er selbst war mit einer Delegation schon zwei Mal in China zu Gast, für die jungen Chinesen ist ihr Aufenthalt, bei dem sie unter anderem Berlin, Bonn und Neustadt besuchten, der erste in "Germany".

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