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Ne „echte kölsche Band“

Das Aegi im ultimativen Höhner-Rausch / 800 waren dabei

Ehre, wem Ehre gebührt – der Belgische Rundfunk (BRF) verlieh dem Kölner Stimmungs-Sextett am 28. September im St. Vither Triangel für ihr Lebenswerk die „Goldene Antenne“. Dass sie diese Auszeichnung mehr als verdient hat, bewiesen „die Stimmungsmacher der Nation“ einmal mehr vorgestern im Theater am Aegi. Sechs „Echte Fründe“ die ihr Handwerk von der Pike auf gelernt haben, versetzten den Konzertsaal erneut in einen rot-weißen Ausnahmezustand.

Nach dem Motto „Ob im Norden, Osten, Süden oder Westen – die Höhner können es am besten“ ist das Gute-Laune-Sixpack seit über 40 Jahren im Dienste der guten Unterhaltung deutschlandweit unterwegs. Seit dem 21. März dieses Jahres geben sie mit ihrem aktuellen Album „Mach laut!“ Vollgas – was sie eigentlich schon „E Levve lang“ erfolgreich praktizieren.

Die Nähe zu ihren Fans ist der Kult-Kombo immer noch sehr wichtig. So erfüllt die Band an diesem Abend Benjamin B. im wahrsten Sinne des Wortes einen Kindheitstraum: Er darf zu seinem 13. Geburtstag mit den Eltern hinter die Bühne zu einem exklusiven Meet & Greet. „Wenn nicht jetzt, wann dann“, freut sich der Vater.

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Danach schwappt die rot-weiße Glückseligkeit in Sekundenschnelle auf das Publikum über. Als Opener „Das geht nie vorbei“ – womit die Stimmungsgaranten Recht behalten sollten. „Fröher“, „Mir jeit et joot“, „Lass alle Fahnen für mich wehen“ – es wird geschunkelt, mitgesungen und mitgeklatscht. Ja, wären da nicht die Sitzreihen gewesen – sicher hätte der eine oder andere Fan mit seiner Liebsten ein Tänzchen aufs Parkett gelegt.

Kurze Zeit später geht es nach dem Motto „sitzen statt schwitzen“ auf die Hocker, wo mit Songs wie „Zesammeston“ und „Levve un levve losse“ ein kurzer Unplugged-Teil eingeläutet wird.

Nach einer kurzen Pause geht es in die zweite Halbzeit. Jetzt „brennt die Luft, steppt der Bär“ – das Aegi im Höhner-Taumel. Gassenhauer wie „Schenk mir dein Herz“ oder „Alles was ich will“ bringen die Stimmung zum Siedepunkt. Ohne Zweifel: Wo die Höhner spielen, ist Party. Mit Titeln wie „Hey Kölle“ oder „Wenn nicht jetzt, wann dann“ geht es in die Verlängerung.

„Maat et jood“ heißt es wenig später – wir sagen „Schön, dat ihr da wart“.

Lord „Jupp“ und Höhner-Bassist Hannes Schöner kennen sich seit mehr als 25 Jahren. Hannes schrieb unter anderem für die Lords den Titel „Stormy“.




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