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Trend zum Holzherd in der Küche

Natürlich schmeckt’s am besten

Während die Arbeitswelt der meisten Bundesbürger vom PC dominiert wird, geht der Trend in der Freizeit hin zur Natürlichkeit. Plötzlich ist es wieder „in“, am Wochenende Beete oder Hochbeete zu bearbeiten. Die Renaissance des Gartens hat auch gesundheitliche Motive – man setzt auf eigenes, ungespritztes Obst oder Gemüse und auf eigene Kräuter. Dem neuen Trend zur Natürlichkeit entspricht in der Küche die Wiederentdeckung des Holzherdes: Man heizt und kocht mit einem nachwachsenden Rohstoff und ist unabhängig von den Entscheidungen der Energiekonzerne oder von politischen Entwicklungen.

Wenn angenehme Essensdüfte sich mit dem flackernden Flammenspiel der brennenden Scheite verbinden, ist die Vorfreude auf kommende Genüsse doppelt groß. Ganz nebenbei liefert der Holzherd Strahlungswärme, die die Küche in der kühleren Jahreszeit schnell zum gemütlichen Mittelpunkt des Hauses macht. Ein Modell zum Beispiel bezieht die Luft, die für den Verbrennungsvorgang benötigt wird, über einen zentralen Zuführungsschacht komplett von außerhalb des Gebäudes. Der Herd ist gegenüber dem Raum, in dem er aufgestellt wird, absolut dicht. Deswegen ist es auch möglich, ihn zeitgleich mit einer Wohnraum-Lüftungsanlage zu betreiben.

Gekocht wird auf einer einfach zu reinigenden Cerankochfläche oder traditionell auf einer Stahlherdplatte. Statt die Temperatur von Hand zu regeln, gibt es auf der Kochplatte eines Holzherdes verschiedene Temperaturzonen. Zwischen Ankochen und Anbraten oder langsam fertig Garen wechselt man hier also durch ein Verschieben der Töpfe. Die heißeste Zone befindet sich direkt über dem Brennraum, je weiter weg davon Töpfe oder Pfannen stehen, desto geringer wird die Temperatur. Die meisten Modelle verfügen zudem über ein Backrohr mit Temperaturanzeige, in dem sich beispielsweise eigenes Brot backen lässt – denn auch hier geht der Trend zur Natürlichkeit. djd/pt




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