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Stadtjugendpflege und Vereine haben Ferienprogramm auf die Beine gestellt / Ausgabe in den Schulen

Nähen lernen und gegen Erwachsene kicken

Bad Münder (lil). „Was kommt zwischen der ersten und zweiten Klasse?“, fragt Stadtjugendpfleger Frank Henning die Klasse 1b der Grundschule Eimbeckhausen. „Ferien“, antworten die Schüler. „Und was macht ihr in den Ferien?“, auf Hennings zweite Frage sind sich die Mädchen und Jungen nicht einig. Aber Henning hat eine Idee: „Für alle, die in den Ferien Langeweile haben, haben wir dieses Heft mit Programm für sechs Wochen zusammengestellt.“

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Henning und seine Kollegin Manuela Schlißke legen großen Wert darauf, das Heft in den Grundschulen persönlich zu überreichen. In der ersten Klasse geben sie eine kurze Erläuterung, die Älteren kennen das Heft schließlich schon. Gestern haben Henning und Schlißke bereits in Bad Münder und Eimbeckhausen Station gemacht, heute geht es an den anderen Grundschulen im Stadtgebiet weiter.

59 Angebote mit 1800 Plätzen umfasst das Ferienprogramm, das die Stadtjugendpflege zusammen mit Vereinen auf die Beine gestellt hat. Wie viel Arbeit dahinter steckt, wissen die wenigsten. Von der Planung über die Gestaltung des Hefts bis hin zum Druck vergeht ein Dreivierteljahr. Aber der Einsatz Hennings, Schlißkes und ihres Teams aus zahlreichen Helfern lohnt sich: Die Kinder und Jugendlichen im Alter von sechs bis 17 Jahren erleben eine tolle Zeit und: „Nach den Ferien sehen wir im Point immer neue Gesichter. Das ist für uns ein Zeichen, dass wir gute Arbeit leisten.“

Neu im Programm sind etwa der Nähworkshop der Kunstwerkstatt Bad Münder und das Projekt „Licht an“, bei dem die Teilnehmer unter Anleitung einen Lichtbausatz zusammenstecken und löten. Einer der Dauerbrenner sei die Fahrt in den Heidepark Soltau, weiß der Stadtjugendpfleger aus langjähriger Erfahrung. Auch das Fußballturnier kommt immer sehr gut an. „Die Kinder freuen sich immer darauf, gegen das Ferien-Team anzutreten“, erzählt Henning. Zusammen mit der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde hat die Stadtjugendpflege das fünfte Motto-Zeltlager organisiert – dabei steht Robin Hood im Mittelpunkt. Nicht fehlen darf das Zeltlager der Bürgerinitiative für Kinder (BIK).

Die Anmeldungen für die beiden Zeltlager sowie den Ausflug in den Heidepark laufen bereits.

Ansonsten gilt das Anmeldeverfahren mit Nummervergabe. In der Woche vom 25. bis 29. Juni können Kinder oder ihre Eltern im Kinder- und Jugendhaus Point eine Nummer zwischen 1 und 450 ziehen. Diese entscheidet über den Zeitpunkt der Anmeldung am Sonnabend, 7. Juli. Wer etwa die 180 gezogen hat, ist zwischen 12.30 und 13 Uhr an der Reihe. „So ergibt sich eine Wartezeit von höchstens einer halben Stunde“, erklärt Henning.

Falls eine Aktion ausgebucht sein sollte, versucht die Stadtjugendpflege alles, um den Wunsch doch noch zu erfüllen. „Wenn wir etwa Kochen anbieten, macht es nichts aus, wenn 17 statt 16 Kinder teilnehmen“, weiß Henning. Schwierig hingegen sei es bei Vereinsangeboten, weil dabei die Vorgabe der Teilnehmer zahl eingehalten werden müsse.



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