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Nächtlicher Frevel: Kinder sind traurig

Apelern (nah). Die in einer der letzten Nächte angerichteten Verwüstungen im Schaugarten der Apelerner Siedlergemeinschaft haben vor allem bei Kindern für Tränen und Enttäuschung gesorgt. Unbekannte hatten einen Apfelbaum abgebrochen, Pflanzen herausgerissen und Beete zerstört. Es handelte sich dabei ausnahmslos um einen Bereich, der von der vor Monaten neu gegründeten Kindergruppe "Kobolde" hergerichtet worden war. Leiterin Jennifer Ranzow kann die Reaktionen der Mädchen und Jungen nur allzugut verstehen: "Sie hatten so fleißig im Siedlergarten gearbeitet und freuten sich schon auf die Ernte." Das kleine Bäumchen war gut angewachsen. Die Möhren standen gut; und auch das Kartoffelkraut begann zu verwelken als Zeichen für die allmähliche Reife der Erdknollen. Und dann das: Über die sinnlose Tat kann Ranzow nur den Kopf schütteln.

Merkwürdig kommt es ihr allerdings vor, dass der Frevel an den Gartenbeeten ausgerechnet in derselben Nacht erfolgte wie das Herausreißen der 80 Lavendelpflanzen bei ihrer Nachbarin Patricia Köper (wir berichteten) in der Appeldorner Straße: "Das kann ja ein Zufall sein", spekuliert sie über die Parallelität der beiden Ereignisse, obwohl die beiden Tatorte in Luftlinie wenigstens 300 Meter voneinander entfernt liegen. Nun hofft sie mit der Polizei, bei der die nächtliche Tat inzwischen zur Anzeige gebracht worden ist, auf mögliche Zeugen und deren zweckdienliche Hinweise.




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