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Mindestens zwei Jungstörche im Nest in Petzen / Bald flügge

Nachwuchs auf dem Domänen-Schornstein

Petzen (rc). Bruterfolg auf dem Storchennest in Petzen: Mindestens zwei Junge haben dort das Licht der Welt erblickt. "Eventuell ist sogar noch ein Nachzügler im Nest", sagte "Storchenvater" Manfred Heidmeier auf Anfrage unserer Zeitung. Er ist fast täglich am Schornstein an der alten Domäne und beobachtet mit dem Fernrohr die Aufzucht der Störche.

Die beiden sicher beobachteten Jungstörche sind inzwischen soweit gediehen, dass sie im Nest stehen und anfangen, mit den Flügeln zu schlagen. Er gehe davon aus, dass sie in etwa 14 Tagen flügge sind, schätzt Heidmeier. Dann dauere es noch etwa einen Monat bis zur Selbstständigkeit, ehe sich dann Ende August die Jungstörche sammeln und sich auf in ihre Winterquartiere machen. "Inzwischen nicht mehr nach Afrika", so der Kenntnisstand von Heidmeier, "sondern nur noch Spanien oder Portugal, weil die Störche dort auf den Müllkippen genügend Futter finden." Die Altstörche werden dann Anfang September zurück ins Winterquartier starten. In diesem Jahr habe es viele Störungen durch andere Störche gegeben, die das Nest besetzen wollten. Die Altvögel hätten aber ihr Revier verteidigen können. Umso größer sei auch der Bruterfolg zu werten, freute sich Heidmeier.




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