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Per pedes das neue Jahr erkundet / Erste Besucher sind aus Eisbergen

Nachglühen ohne Ski und Schlitten

Schermbeck (sig). Raus in die frische Luft und gewissermaßen den Muff des alten Jahres aus den Gliedern und Kleidern schütteln: So ähnlich hatten es sich viele für den Neujahrstag vorgenommen. In der heimischen Region hieß das für zahlreiche Familien, die Wanderschuhe schnüren und hinauf nach Luhden-Schermbeck. Dort hatte nämlich "Schinkenkruse" zum inzwischen schon traditionellen "Alpennachglühn" eingeladen.

Uwe und Ilona Mordhorst aus Luhden holen sich einen kräftigen Sc

Mit Skiern oder Schlitten, wie ursprünglich erhofft, ging gar nichts. Auch dort oben lag kein Zentimeter Schnee. Aber es blieb wenigstens trocken. Die ersten Besucher kamen bereits um 11 Uhr aus Eisbergen. Nach und nach wurden es immer mehr. Ausgangsorte der Wanderer waren nicht nur Luhden, Heeßen und Bad Eilsen, sondern auch Bückeburg und Kleinenbremen. Für die Mindener Gäste allerdings war es zu weit; sie reisten mit Pferdestärken an. Wie auch immer: Durst oder Nachdurst und Appetit hatten alle mitgebracht. Es gab heiße Grütze mit Gurken und selbst gebackenes Steinofenbrot. Alternativ wurde Burgunderschinken mit Weißkohlsalat und italienischem Fladenbrot angeboten. Wer sich zusätzlich aufwärmen wollte, konnte das unter anderem mit heißem Bratapfellikör tun. Zu den ersten Gästen zählte auch Luhdens Bürgermeister Peter Zabold.

Kerstin Katenkamp versüßt den Gästen den ersten Tag des neuen Jahres mit einem heißen Bratapfellikör mit Sahne.


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