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Dorfladen als Treffpunkt soll erhalten bleiben / Entscheidung steht zu „99 Prozent“

Nachfolger für Bäckerei gefunden

Lauenhagen. In Sachen Nahversorgung in Lauenhagen gibt es Bewegung: Wilhelm Bade hat nach eigenen Angaben einen Nachfolger für Bäckerei gefunden. Zwar gebe es derzeit nur eine mündliche Zusicherung des Interessenten, schriftlich sei noch nichts festgehalten worden, dennoch geht der Bäcker zu „99 Prozent“ davon aus, dass es nach dem Sommer die Lauenhäger ihren Einkauf in der Nachbarschaft tätigen können.

Autor:

Benjamin Schrader

Der Interessent will Bade zufolge in den Räumen der jetzigen Bäckerei ebenfalls Brot, Brötchen und andere Backwaren anbieten. Es ist, so der Bäckermeister, darüber hinaus eine Grundversorgung mit Dingen des täglichen Bedarfs wie Zucker, Mehl und Salz geplant.

Ihm sei es wichtig, dass mit der Fortsetzung des Betriebes ein wichtiger Treffpunkt für die Lauenhäger erhalten bleibt. Diesen Standpunkt habe er auch in den Gesprächen deutlich gemacht. Ebenso deutliche Worte hat Bade nach eigenen Angaben auch dem jüngst gegründeten Arbeitskreis Dorfladen gefunden. „Ich habe die Mitglieder bereits über die Pläne informiert“, versichert der Bäckermeister.

Bei Lauenhagens Bürgermeister Dieter Kappmeier stoßen die Pläne von Bade auf Zustimmung. „Die Gemeinde würde einen solchen Schritt sehr begrüßen“, macht das Gemeindeoberhaupt deutlich, zumal damit der zentrale Kommunikationspunkt des Dorfes erhalten wird. „Es ist unser Ziel, Lauenhagen so attraktiv wie möglich zu gestalten“, betont Kappmeier.

Allerdings bleibe abzuwarten, ob der Nachfolger ein solch umfangreiches Sortiment wie der Bäckermeister vorhalten wird, gibt Kappmeier zu bedenken. „Es ist wichtig, dass es dort Produkte des alltäglichen Bedarfs zu kaufen gibt, damit ältere Lauenhäger nicht extra in einen anderen Ort fahren müssen“, so der SPD-Politiker weiter. Der für den Erhalt des Dorfladens gegründete Arbeitskreis könne in dieser Hinsicht dem Nachfolger Bades als Ideengeber zur Seite stehen, regt der Bürgermeister an.

Arbeitskreissprecher Dieter Kubba sieht in dem Vorschlag des Bürgermeisters einen Ansatzpunkt, will jedoch warten, bis die 100 Prozent in Sachen Nachfolge erreicht sind. „Dann muss der Arbeitskreis tagen und entscheiden, wie es weitergeht.“ Am Ende könne die Auflösung des Gremiums stehen, so Kubba.

Der Sprecher hält allerdings auch eine Weiterentwicklung des Zusammenschlusses für möglich. Kubba zufolge könnte sogar ein Einkaufsservice für ältere Lauenhäger entstehen. „Das sind allerdings nur Ideen“, betont Kubba. Konkretes sei nicht geplant, betont er.




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