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Viel Zustimmung zum Stadthäger Einzelhandels-Gutachten der Cima Stadtmarketing GmbH

Nachbarkommunen sollen Stellung beziehen

Stadthagen (ssr). Das "Einzelhandelskonzept für die Stadt Stadthagen" der Cima Stadtmarketing GmbH ist von der Stadtverwaltung sowie von den Ratsfraktionen mit einhelliger Zustimmung aufgenommen worden.

Der Hauptempfehlung der Studie, die Stadthäger Innenstadt als zentralen Standort für den Einzelhandel weiter zu stärken (wir berichteten), müsse Folge geleistet werden, hieß es übereinstimmend im Wirtschaftsausschuss des Rates. "Unsere Linie, uns auf die Innenstadt zu konzentrieren, wurde durch die Experten bestätigt", formulierte Stadthagens Bürgermeister Bernd Hellmann. Ähnlich zustimmend äußerten sich Heiko Tadge (CDU), Ernst Lenk (Grüne) und Lothar Biege (FDP). Karsten Becker (SPD) wies darauf hin, dass Stadthagen entgegen dem Trend in vielen anderen Städten den Handel in der Innenstadt zu halten suche. "Das halten wir nur durch, weil es dafür hier in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft einen breiten Konsens gibt." Auf Dauer sei die Schaumburger Kreisstadt aber darauf angewiesen, fuhr Becker fort, dass die Landesraumordnung - in der diese Handelszentralität für Kleinstädte als Ziel festgeschrieben ist - auch überall konsequent eingehalten wird. "Wir pochen auf die allgemeine Bindungskraft dieser Raumordnung", forderte er offenkundig mit Blick auch auf umliegende Städte. Bauamtsleiter Manfred Fellmann fügte hinzu, Stadthagen verfüge nun über einen "stichhaltig begründeten Fachplan". Dieser habe raumplanerisch auch in juristischem Sinne einen gewissen Stellenwert. Zum Beispiel könnten sich nun Nachbarkommunen und der Landkreis an diesem Fachplan orientieren. Bürgermeister Hellmann berichtete, die Studie sei allen Nachbarkommunen mit der Bitte um offizielle Stellungnahme zugeleitet worden. Mit den Antworten rechne er in den kommenden Wochen, sagte Hellmann. Die Stadt wird die Cima-Studie in eineröffentlichen Veranstaltung allen interessierten Bürgern vorstellen - und zwar am Montag, 14. April, um 19 Uhr im Ratskeller.



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