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Nach Wahldebakel: Schünemann geht auf Fehlersuche

Hameln (doro). Es ist vorbei – und es tut weh. Das gibt Uwe Schünemann offen zu. Besonders getroffen habe ihn die Stoppt-Schünemann-Kampagne der Gruppe „Faires Hameln-Pyrmont. Befragt nach den Gründen für sein Scheitern, führt er die Kampagne gegen den „Abschiebeminister“ als erstes ins Feld. Weil sie die Stimmung massiv beeinflusst habe, das habe er immer wieder im Gespräch mit den Leuten an den Ständen gemerkt. „Warum sollen wir sie wählen, wenn sie in einem halben Jahr sowieso wieder abtreten müssen? hätten ihn die Bürger gefragt. Es war eine Niederlage, mit der er zumindest rechnen musste. Schünemann hatte im ersten Wahlgang zwar verloren aber nur knapp. Und das die Wähler des Grünen Kandidaten Torsten schulte und Hermann Schmidtchen von den Unbahängigen geschlossen zu Bartels wechseln würden, darauf wollte niemand wetten.

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