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1000 Fans feiern Matthias Reim im Capitol – „Dieser Erfolg ist ein Geschenk des Himmels“

Nach „Unendlich“ langen 23 Jahren wieder ganz oben angekommen

Das Publikum hat sich „so auf ihn gefreut“ – und wurde nicht enttäuscht. 1000 Fans sangen, schunkelten und tanzten mit Matthias Reim, der die Konzertbesucher mit seinen Klassikern, aber auch neuem Songmaterial begeisterte.

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Vorbei die Zeiten, als die Menschen mehr an seiner Pleite als an seiner Musik interessiert waren. Dabei war der wiederauferstandene Chartstürmer auch in seiner schweren Zeit nie weg vom Fenster, überzeugte mit gut produzierten Alben, die allesamt vergoldet wurden. Jetzt wird der leise Erfolg wieder lauter, denn „Matze“ ist dahin zurückgekehrt, wo er die Früchte seiner Arbeit ernten kann – auf die Bühne. Damals war sein Fundament der Mega-Hit „Verdammt ich lieb‘ dich“ – heute kann er, durch harte, konstante Arbeit in den letzten Jahren, auf einer soliden Ausgangsebene aufbauen.

„Oben am Himmel steht ein einsamer Stern - da wohnt unsere Liebe so weit entfernt“ – der 51-Jährige geht sofort in die Vollen, präsentiert als Opener mit „Einsamer Stern“ einen seiner Lieblingssongs aus dem aktuellen Album „Unendlich“.

Nach „Ich hab‘ mich so auf dich gefreut“ möchte der gebürtige Korbacher vom Publikum „gerne wissen, wie es euch geht“ – ein lautes „Guuuuuuuut“ reflektiert die Begeisterung seiner Fans, die anschließend mit ihm den Song „Du bist mein Glück“ zusammen singen.

Dass Reim nach mehr als 23 Jahren noch einmal ein Nummer-1-Album aus der Feder huscht, bezeichnet er als Geschenk des Himmels. Im Frühjahr 2010 war der Hitlieferant mit seinem verkürzten Insolvenzverfahren durch, konnte sich danach befreit an die Fertigstellung seines neuen Albums setzen. Sechs Monate später erschien dann „Sieben Leben“.

„Eine psychische Freiheit ist ungemein wichtig für ein kreatives Arbeiten – und ich finde, das merkt man dem Album auch an. Nicht Geld, sondern das Glück, mehr oder weniger entspannt arbeiten zu können, hat mir bis dato das Leben lebenswert gemacht“, erklärte uns Reim bei unserem letzten Interview.

Eine Violinistin kündigt mit einem langen Intro das City-Cover „Am Fenster“ an – „Halleluja“, was für ein Song, was für eine glänzende Performance der hervorragenden Violinistin, die auch bei Karats „Der Schwanenkönig“ brilliert. Michaela Danner heißt die Dame, die sowohl musikalisch als auch optisch Glanzpunkte setzt. Auch Künstler wie Udo Jürgens, Andrea Berg und Rosenstolz profitierten in der Vergangenheit vom Können der überaus sympathischen Musikerin.

Mit „Sieben Brücken“ greift Matthias Reim noch einmal in die Schatztruhen seiner Kollegen – zusammen mit seinen drei Background-Sängerinnen liefert sich der zweifache „Bravo Otto“-Sieger (1990 und 1991) eine Voice-Battle vom Feinsten.

Für mehr als 100 000 verkaufte Alben („Unendlich“) wurde Matthias Reim vor Kurzem mit Gold ausgezeichnet. Das Album knüpft nahtlos an den Erfolg des Vorgängerwerks „Sieben Leben“ an, von dem bislang knapp 200 000 Einheiten über die Ladentische gingen – der Mann, der mit „Verdammt‘ ich lieb‘ dich“ einen der erfolgreichsten deutschen Hits aller Zeiten schrieb, schwimmt wieder auf einer Welle des Erfolges. Mit so viel Edelmetall im Rücken geht es in die Verlängerung – die ihren Showdown mit „Verdammt‘ ich lieb‘ dich“ hat – euphorischer Applaus des Publikums lassen „Matze“ als strahlenden Stern am Himmel erscheinen.



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