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Lindhorst verliert nach Verlängerung 92:97 gegen Göttingen

Nach Katastrophenstart folgt die Aufholjagd ohne Happy End

Basketball (rh). Der Sprung ins obere Mittelfeld der Oberliga ist dem TuS Lindhorst nicht geglückt. Nach einem katastrophalen Start und nach einer furiosen Aufholjagd verlor die Gerhardt-Truppe gegen BG 74 Göttingen mit 92:97 nach Verlängerung.

Es war genau das, was man von diesem Spiel zweier gleichstarker Mannschaften erwartet hatte: Ein Kampf auf Biegen und Brechen, der erst nach einer Verlängerung entschieden wurde. Lindhorst wurde kalt erwischt. Wegen Erkrankungen hatte Spielertrainer Heinrich Gerhardt die "Starting-Five" auf zwei Positionen ändern müssen und das machte sich schnell bemerkbar. Ehe sich die Mannschaft einigermaßen gefunden hatte, lag die BG mit 9:0, 16:6 und schließlich sogar mit 23:8 in Führung. Zu diesem Zeitpunkt hatten viele Zuschauer die Gastgeber wohl schon abgeschrieben. Zu hektisch agierte der TuS im Angriff, zu unentschlossen in der Abwehr. Mit 26:13 endete das erste Viertel. Was dann im zweiten Viertel kam, war die Umkehrung aller Vorzeichen. Mit einem sagenhaften 16:0 starte der TuS in diesen Spielabschnitt und war bei Halbzeit wieder bis auf einen Punkt an den Göttingern dran. Doch bereits jetzt hatte der Gastgeber mit einer hohen Foulbelastung seiner Leistungsträger zu kämpfen. Nur ganz selten konnte die "erste Fünf" noch zusammen spielen, wichtige Spieler wie Victor Burhanau, Alexander Weinert oder Christian Brenneke mussten auf die Bank, kaum eingesetzt werden, konnte der verletzte Christian Blome. Das Spiel war jetzt vollkommen offen. Die Führung wechselte ständig. Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit konnte Victor Burhanau leider nur einen von zwei Freiwürfen zum Gleichstand verwandeln. Das hieß Verlängerung, in der dann der TuS Lindhorst die letzten zweieinhalb Minuten nur noch vier Spieler einsetzen konnte. Beim Stande von 85:85 war das dann auch mit noch so viel Kampf und Einsatz nicht mehr zu gewinnen. Elf Sekunden vor dem Ende lag der TuS mit drei Punkten zurück, verfehlte den Dreier und kassierte im Gegenzug durch einen zwangsläufig freistehenden Göttinger Spieler den letzten Korb, der die unglückliche Niederlage besiegelte. TuS: Allak, Victor Burhanau 22, Judt 9, Weinert 8, Gerhardt 9, Glänzer 5, David Bednareck 10, Brenneke 25, Blome 4.

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