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Sparkasse bleibt Sponsor der Schaumburger Kicker

Nach dem Sommermärchen wollen alle Fußball spielen

Landkreis (wm). Es ist inzwischen zwar nachüber 25 Jahren schon Routine - so lange ist die Sparkasse Schaumburg schon Sponsor des Schaumburger Fußballs -, aber jedes Mal wieder ein besonderer Akt: Gestern unterzeichneten Sparkassen-Vorstand Hans-Heinrich Hahne und Marco Vankann, Vorsitzender des Niedersächsischen Fußballverbandes e.V., Kreisverband Schaumburg, und Vorsitzender des Spielausschusses, einen neuen Kooperationsvertrag, der wieder über drei Jahre läuft. Dabei waren Werner Nickel, bei der Sparkasse zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit, und Wilhelm Kläfker, Vorsitzender des Schiedsrichterausschusses im Fußballkreis.

Das Sponsorenmodell habe schon viel Gutes bewirkt, betonten Hahne und Vankann. Mit den jährlich 5200 Euro werden schwerpunktmäßig die Jugendarbeit, das Ehrenamt und die Aktion "Fair play" gefördert. Hahne machte deutlich, dass inzwischen die Sportvereine, damit auch der Fußball, durch die Umstrukturierung der Schulen "die in Richtung College marschieren" vor neuen Herausforderungen ständen, denen sie sich stellen müssten. Ein Betätigungsfeld, auf dem besonders Yvonne Tünnermann, Sportlehrerin an der Hauptschule in Rinteln, als Schulfußballreferentin aktiv sei. Ein Beispiel dafür seien die jetzt vom Deutschen Fußballbund geförderten Mini-Spielfelder, wie sie in Deckbergen und im Auetal gebaut werden, um den Schulfußball anzukurbeln. Außerdem habe der DFB Starterpakete für Fußball in den Grundschulen verteilt. Bei der Frage, wie es um den Fußballnachwuchs steht, seien auch Großereignisse wie die WM und EM nicht zu unterschätzen. Hahne; "Nach dem Sommermärchen wollten alle Fußball spielen." Vankann betonte, angesichts des breiten Freizeitangebotes sei es auch keineswegs mehr selbstverständlich, dass junge Leute automatisch zum Fußball kommen. Eine überraschend positive Entwicklung habe hier erfreulicherweise der Mädchen- und Frauenfußball genommen. Im Landkreis gebe es inzwischen zwölf Mannschaften und eine eigene Kreisliga. Attraktiv sei auch, dass es im Frauenfußball gute Chancen gibt, schnell nach oben zu kommen. Nach wie vor, erläuterte Hahne, erfülle gerade der Fußball eine wichtige gesellschaftliche Funktion bei der sozialen Integration von Jugendlichen, einfach deshalb, weil die Einstiegshürden so niedrig sind: "Im Grunde braucht man nur ein paar Fußballschuhe." Und nach wie vor sei es der Fußball, der alle Bevölkerungsschichten begeistern könne und diese damit auch erreiche. Das Sparkassen-Hallenmasters-Turnier mit dem Finale in Obernkirchen, ins Leben gerufen in der Winterpause, hat sich längst als Markenzeichen etabliert, obwohl es heutzutage zahlreiche weitere Hallenturniere gibt. Das gleiche gilt für den Sparkassen-Cup. Fußball sei nicht denkbar ohne die vielen Ehrenamtlichen, die bei Laune gehalten werden wollen. Das sei eine wichtige Aufgabe. Vankann schilderte, einmal ihm Jahr werde für Ehrenamtliche eine Fahrt zu einem Bundesligaverein organisiert, mit Stadionbesichtigung und anschließendem Spiel - die Bundesligavereine zeigten sich da auch sehr kooperativ, denn man erkenne an, dass so ein Engagement wichtig ist.




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