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Nach 22 Jahren: Fleischgroßhandel Heuer stellt Insolvenzantrag

Rinteln. Preisverfall und Kostendruck machen einem Traditionsunternehmen das Leben schwer: Nach 22 Jahren in Rinteln hat der Fleischgroßhandel Wilhelm Heuer im Emerten Insolvenzantrag gestellt. Betroffen sind 18 Mitarbeiter, deren berufliche Zukunft ungewiss ist. Vorläufiger Insolvenzverwalter ist Olaf Handschuh aus Bückeburg, der zurzeit prüft, ob das Unternehmen nicht doch zu retten ist.

Fleisch

Als Grund für die Schieflage des Unternehmens nennt Seniorchef Wilhelm Heuer die schlechte Zahlungsmoral der Kunden: Die Außenstände summieren sich auf rund 300.000 Euro. Außerdem sinke bei den Kunden die Bereitschaft, für erstklassige Qualität auch entsprechende Preise zu zahlen: "Preisverfall und Kostendruck sind das Problem", sagt Wilhelm Heuer, "nicht der mangelnde Absatz." Ebenso wenig seien Managementfehler Ursache für die Insolvenz, sagt Rechtsanwalt Handschuh: Einen "exzellent aufgeräumten Betrieb" habe er vorgefunden, "Vater und Sohn haben gekämpft wie die Löwen".

Mehr zum Thema lesen Sie morgen in SZ/LZ.



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