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Mut fürs zweite Mal

Von Birte Wulff

Was ist da passiert? Da will eine Stadt ihrem Credo „Stadt am Fluss“ endlich Leben einhauchen, hat eine Idee – und dann das: Kaum einer kommt. Am Freitag war das Wetter schuld, doch dann? Die Stadt war am Wochenende brechend voll, die Promenade war es nicht. Der gern bemühte Petrus allein hat nicht den schwarzen Peter.


Die Analyse läuft auf Hochtouren: Stimmte das Angebot mit dem zurückhaltenden Rahmenprogramm, fragen sich die Verantwortlichen. Schlägt „Trubel“ immer „ruhiges Ambiente“? Wurde nicht ausreichend geworben, oder war der Name „Candle-Light-Dinner“ irreführend? Und vielleicht hatten die Menschen keine Lust auf das „volle Programm“. Eines hat die Sache erschwert: Wer in der Stadt war, hat von dem Angebot an der Weser nichts mitbekommen. Keine Wegweiser, kaum Verführer, die von A nach B lockten, keine Anbindung der Stadt an den Fluss.
Trotzdem: Neues zu etablieren, braucht Zeit und Mut. Und den bringen die Beteiligten hoffentlich ein zweites Mal auf – mit überdachtem Konzept.
 b.wulff@dewezet.de



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